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Donna Leon - Nobilta

Verscharrt wie ein räudiger Hund

Donna Leon - Nobilta

Unter einer dünnen Erdschicht verscharrt findet man auf einem Acker in der Nähe eines winzigen italienischen Dorfes die skellettierte Leiche eines jungen Mannes. In unmittelbarer Umgebung findet der vor Ort ermittelnde Kommissar einen Ring mit einem Wappen. Schnell kann dieses Familienwahrzeichen und somit auch die vermutliche Identität des Toten festgestellt werden. Es handelt sich um den Sohn einer bedeutenden und alteingesessenen venezianischen Adelsfamilie, der vor fast 2 Jahren entführt wurde. Nach zwei Lösegeldforderungen erfolgte brach der Kontakt zu den Entführern ab. Seit dem erhielt die Familie kein Lebenszeichen ihres Sohnes. Xxx Mutter hat den Verlust nie verwunden und ist nur noch ein Schatten der einstmals schönen und bewunderten Ehefrau eines mächtigen Wirtschaftsmagnaten. Sein Vater stürzte sich in seine weltweiten Geschäfte in denen er tatkräftig von seinem Neffen unterstützt wird, der von ihm schon vor Jahren an Sohnes statt angenommen wurde und sich als ein geschäftliches Genie entpuppte - ganz im Gegensatz zum leiblichen Sohn, der auf Grund seiner beschränkten Fähigkeiten nur repräsentative Aufgaben wahrnahm oder als Kurier für brisante Verträge diente. Nach Aussage des Vaters bzw. des Neffen gab es zwischen den beiden keine Spannungen; jeder war mit der Aufgabenteilung einverstanden. Erste Zweifel an dieser Darstellung der Dinge ergeben sich, als Commissario Brunetti tiefer gräbt und mit Zeugen spricht, die man mit hohen Schweigegeldzahlungen bestochen hat, um bestimmte Ereignisse „zu vergessen“.



Anne Holt - Was niemals geschah

Der fleischgewordene Albtraum

Anne Holt - Was niemals geschah

Das schlimmste, was einem Ermittler passieren kann, ist ein völlig eiskalter Mörder, der seine Opfer willkürlich aussucht, ohne jede Verbindung zwischen diesen. Einer, der die klassischen Kriterien der Profiler nicht erfüllt. Einer, der den Statistiken wiederspricht. Einer, wie es einmal einen in den USA gab – und vielleicht jetzt in Norwegen.

Anne Holts neuester Roman „Was niemals geschah“ eröffnet seinen blutigen Reigen mit dem Mord an der bekannten Talkmasterin Fiona Helle. Ihr wurde bei lebendigem Leib die Zunge heraus geschnitten, gespalten und dann fein säuberlich in eine kunstvolle, wie ein Origami gefaltete Papiertüte auf den Schminktisch gelegt.



Peter James - Stirb schön

Schlaf schön!

Peter James - Stirb schön

Tom Bryce, Geschäftsmann auf dem absteigenden Ast, sitzt in einem Pendlerzug einem fetten Mann mit Babygesicht gegenüber, der pausenlos Banalitäten in sein Handy brüllt. Als der Mann den Zug verlässt, bemerkt Tom, dass sein gegenüber eine CD auf dem Sitz hat liegen lassen. Als Computerfreak nimmt er diese an sich. Von Neugier getrieben, schaut er sich diese noch in derselben Nacht an und ist entsetzt – auf dem Monitor wird eine junge Frau auf bestialische Weise umgebracht. Zuerst hält er diesen Film für einen gutgemachten, aber perversen Film. Doch schon bald erfährt er, dass es sich um einen realen Mord, einen Snuff-Movie, handelt. Man beginnt, seine Familie und ihn mit Telefonaten und Mails zu terrorisieren: sollte er die Polizei einschalten, würde man ihn, seine Frau und seine beiden Kinder umbringen.
Als Hörer fragt man sich fast sofort: wieso warten die denn? Menschen, die professionell Snuff-Movies drehen, diese dann für horrende Summen an ein weltweites Netz von Interessenten verkaufen, und später den dicken Fahrgast umbringen, weil dieser dafür verantwortlich ist, dass „seine“ DVD in falsche Hände gelangt, lassen einen Zeugen leben??? Gesetzt den Fall, man kann mit diesem Logik-Bug leben, gibt es weitere Kritikpunkte, die einem den Spaß an dem Buch vermiesen.



Kathy Reichs - Totgeglaubte leben länger

Revolutionäre Wahrheit oder haarsträubender Unsinn?

Kathy Reichs - Totgeglaubte leben länger

Wer war das Skelett auf dem Photo mit dem Spitznamen „Masada-Max“ wirklich? Und wurde der Mord wirklich wegen eines 40 Jahre alten Photos begangen? Oder hatte die trauernde Witwe einen Killer angeheuert, um die 4 Millionen Dollar der Lebensversicherung zu kassieren? Und ist Ryan ein Sexist, weil er sich wünscht, dass Tempe Tap Pants anzieht?
Kathy Reichs neuester Roman „Totgeglaubte leben länger“ gibt Antwort auf diese und viele weitere Fragen.

Was zunächst nach einem Routine-Fall aussieht, entwickelt sich schnell zu einem internationalen Zwischenfall. Nach der Obduktion eines erschossen aufgefundenen jüdischen Händlers wird Tempe Brennan ein Photo aus den 60-er Jahren zugespielt. Der Bote behauptet, dass dieses Photo der Grund für den Tod des Händlers ist. Doch bevor Tempe Fragen stellen kann, verschwindet der Überbringer des Photos spurlos. Sie stellt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Polizisten Ryan, Nachforschungen an. Dabei stößt sie auf einige Ungereimtheiten. Auch ihr Freund, der Archäologe Jake Drum, kann ihr nicht weiterhelfen sondern trägt durch eine bizarre Theorie noch weiter zur Verwirrung bei. Sollte sich diese Theorie jedoch bewahrheiten, würde dies die gesamte christliche und jüdische Welt erschüttern. Kurz entschlossen reist Tempe auf Einladung Jakes nach Israel, um das Rätsel zu lösen.



Kate Mosse - Das verlorene Labyrinth

Cool wie Lara Croft

Kate Mosse - Das verlorene Labyrinth

Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen Heldinnen an der Seite von Supermann nur als Staffage, Handlanger oder optischer Reiz dienten. Jüngster Beweis sind Dr. Alice Tanner und die 17-jährige Alais, Protagonisten in Kate Mosses Mystery-Thriller „Das verlorene Labyrinth“.
Dr. Alice Tanner, dankenswerterweise mal keine forensische Pathologin, Super-Psychiaterin, Ex-Staatsanwältin sondern Geisteswissenschaftlerin, nimmt während ihres Jahresurlaubes an einer archäologischen Ausgrabung in Frankreich teil. Als sie ein Artefakt unterhalb eines riesigen Steins ausgräbt, gerät dieser ins Rutschen. Im letzten Moment kann sich Alice zur Seite werfen. Nachdem sie sich von ihrem Schock erholt hat, erblickt sie einen bisher durch den Gesteinsbrocken versteckten Höhleneingang.

Sie tastet sich hinein und findet zwei Skelette, deren eines einen Ring mit einem stilisierten Labyrinth trägt. Neugierig nimmt sie den Ring in die Hand – und verliert das Bewusstsein. Als sie wieder erwacht, befindet sie sich im Jahr 1209 in der französischen Stadt Carcassona.



Boris Akunin - Russisches Poker

Pik ist Trumpf 

Boris Akunin - Russisches Poker

In Boris Akunins Roman „Russisches Poker“ lügt und betrügt sich ein Gauner-Pärchen durch Moskau und streicht dabei Unsummen ein. Der dekadente und hochmütige Adel lacht schallend über ihre Possen, solange es „die Anderen“ trifft. Doch der berühmte Ermittler Fandorin ist nicht besonders amüsiert über die Dreistigkeit des Duos und nimmt die Verfolgung auf. Wieder besticht der Hofrat durch seine Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, wo andere versagen und sein wacher und blitzgescheiter Verstand führt in letztendlich auf die Spur der Gauner. Doch der „Pik-Bube“, so der Spitzname des Betrügers, wäre nicht der König der Diebe, wenn er sich so leicht dingfest machen lassen würde. Und so beginnt eine Schnitzeljagd durch prunkvolle Paläste, trifft Fandorin gelangweilte Galane, armselige Adlige, kokette Kammerdamen, protzende Prinzessinnen und noch viel mehr illustres Volk bis zum überraschenden Ende. 




Andrea M. Schenkel - Tannöd

Wo die alten Wälder rauschen 

Andrea M. Schenkel - Tannöd

„Marie bemerkt einen Luftzug. Sie dreht sich um zur Tür. Die Tür steht leicht offen. Sie will sie schließen. Da bemerkt sie, wie sich die Tür langsam, knarrend, immer mehr öffnet. Ungläubig, staunend, blickt sie auf den größer werdenden Spalt. Marie ist unschlüssig. Sie weiß nicht, was sie tun soll. Steif und starr bleibt sie einfach nur stehen, den Blick auf die Tür gerichtet bis sie, ohne ein Wort, ohne eine Silbe, von der Wucht des Schlages zu Boden fällt.“ 
Vor kurzem sagte Val McDermid („Das Moor des Vergessens“) in einem Interview „Auf Grund der riesigen Fortschritte in der forensischen Medizin wird es immer schwieriger, Krimis zu schreiben…“ Vielleicht liegt es an dieser Erkenntnis, dass Krimiautoren verschiedene Kunstgriffe anwenden, um ihre Hörer und Leser zu fesseln; doch nicht immer gelingt dies. Eine beliebte Methode besteht in der Konstruktion abstruser Plot, gewürzt mit blutigen Details (Mark T. Sullivan – Toxic) oder es rücken die privaten und/oder familiären Probleme der Ermittler in den Vorder- und die Aufklärung des Falls in den Hintergrund (Patricia Cornwells Kay-Scarpetta-Reihe). Die auf Dauer vom Hörer/Leser extreme Langmut erfordernde besteht darin, einen Großteil des Romans mit sinnfreien Details zu Stadtbild, Autofahrten, Wetter, Ernährungs- und Essgewohnheiten der Ermittler zu füllen. Wunderbar zu registrieren, dass es auch Krimiautoren gibt, die sich alter Tugenden besinnen und diese mit neuen Stilmitteln in modernem Gewand präsentieren. Eine dieser Autoren ist die deutsche Schriftstellerin Andrea M. Schenkel, die mit ihrem ungewöhnlichen Debütroman die herkömmlichen Thriller weit in den Schatten stellt und den etablierten Autoren zeigt, welche Möglichkeiten auch heute noch in einem völlig überlaufenen und ideenlosen Genre stecken.




Ake Edwardson - Zimmer Nr. 10

Ein neuer Fall weckt alte Erinnerungen

Ake Edwardson - Zimmer Nr. 10

Paula Ney wird erhängt in einem Hotelzimmer eines billigen Stundenhotels aufgefunden. Der gefundene Abschiedsbrief könnte sowohl eine Lebensbeichte als auch die wütende Anklage gegen ihren Mörder sein. Eine der Hände der Toten ist mit Farbe weiß gestrichen. All diese Details stellen die Ermittlungsgruppe rund um Kommissar Eric Winter vor viele ungelöste Fragen. Weitere Ungereimtheiten ergeben sich, als man die Freundin befragt, mit der Paula Ney den letzten Abend vor ihrem Tod verbracht hat sowie die Eltern der Toten. Wollte Paula aus ihrem bisherigen Leben entfliehen? Als Eric Winter den Tatort besichtigt, wird er an einen Fall erinnert, der 20 Jahre zurück liegt und für ihn von besonderer Bedeutung ist. Das Verschwinden von Ellen Börge war der erste Fall seiner langjährigen Polizeikarriere – und „seine erste Niederlage in einer langen Folge von Niederlagen“. Beide Fälle endeten im Zimmer No. 10 der Absteige und in Eric Winter keimen Befürchtungen auf, dass dies die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Fällen bleiben wird denn egal in welche Richtung ermittelt wird, letztendlich laufen alle Spuren und Indizien ins Leere. 




John Grisham - Der Gefangene

Toller Thriller oder mieses Sachbuch?

John Grisham - Der Gefangene

In Anlehnung an Jonny Rottens populären Song „This is not a Lovesong“ muss man diesem Buch vorausschicken: „Dies hier ist kein Thriller, sondern (soll) ein Sachbuch (sein)“. Und damit fangen die Probleme schon an. Erzählt wird die wahre Geschichte der beiden Männer Ron Williamson und Dennis Fritz, die wegen eines Mordes verurteilt werden, den sie nicht begangen haben. Buchstäblich in letzter Sekunde vor Vollstreckung des Todesurteils an Ron Williamson wird mittels einer DNA-Analyse die Unschuld der vermeintlichen Täter bewiesen. Sie werden auf freien Fuß gesetzt, der wahre Täter dingfest gemacht.

John Grishams Roman könnte man in die Tradition des von Truman Capote mit „Kaltblütig – In Cold Blood“ geschaffenen Genres des „New Journalism“ einreihen, wenn... ja wenn sich Grisham an grundlegende journalistische Regeln halten würde.




Tess Gerritsen - Schwesternmord

Eine ausbaufähige Idee verschenkt

Tess Gerritsen - Schwesternmord

Man nehme: ein bißchen „Matrix“, ein bißchen „Schweigen der Lämmer“, profunde medizinische Kenntnisse und ungefähr ein Dutzend abgegraste Klischees, schon hat man die Ingredienzien für einen erfolgreichen „Gerichtsmediziner-Thriller“ zusammen – Hurra Hurra Hurra – gähn. 

Lesen Sie vorher die Packungsbeilage oder fragen Sie ihren Apotheker



Michael Crichton - Welt in Angst

Umweltschützer in Angst

Michael Crichton - Welt in Angst

Michael Crichtons Roman „Welt in Angst“ beginnt mit einer für diese Art von Büchern üblichen Situation: Jonathan Marshall, ein englischer Physik-Doktorand, der beim „Labor für Wellenmechanik“ der französischen Marine in Paris beschäftigt ist, lernt die exotische Schönheit Marissa in einem Bistro kennen. Marissa zeigt sich sehr interessiert an seiner Arbeit und so nimmt Jonathan sie mit in das Institut, erklärt ihr anhand eines Experimentes die Entstehung und Wirkung eines Tsunamis und findet sich am frühen Morgen in ihrer Wohnung wieder. Dort fällt er einem Überfall zum Opfer und wird von Marissa gerettet. Allerdings nur, damit diese ihn wenig später, willfährig gemacht durch eine merkwürdige Substanz, in der Seine ertränken kann.



Peter Mayle - Cezanne gesucht

Der Jet-Set jettet von Set zu Set

Peter Mayle - Cezanne gesucht

Starphotograph Andre Kellys neuer Auftrag führt ihn nach Cap Ferrat. Hier soll er für seinen Arbeitgeber, ein Lifestyle-Magazin, Photos vom Landsitz der Familie Denoyer machen. Dabei macht er eine merkwürdige Beobachtung: Claude, der Hausmeister der Familie, lädt Cezannes 30 Millionen teures Bild „Frau mit Melonen“ in einen Kleinbus und fährt davon.
Kelly schöpft aber erst Verdacht, als seine Beobachtung bei den Eigentümern des Bildes keine große Aufregung verursacht. Er beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei erhält er Unterstützung von seiner jungen, schönen, attraktiven Assistentin Lucy Walcott. Schon bald weisen einige Spuren zu seiner anziehenden Chefin Camilla. Doch so richtig kommt die Geschichte erst in Fahrt, als seine zukünftige große Liebe Lucy den Vorschlag unterbreitet, einen Kunstexperten hinzu zu ziehen. Cyrus Pine, so der Name des dritten im Bunde, vermutet sofort einen Kunstbetrug im großen Stil. Doch wer ist der begnadete Fälscher? Und welcher skrupellose Kunsthändler wäre in der Lage, das Bild zu verkaufen.



Arnaldur Indridason - Engelsstimme

Der Tod eines Wunderkindes

Arnaldur Indridason - Engelsstimme

Dies ist der dritte Roman Arnaldur Indridasons rund um das Gespann der beiden Kommissare Erlendur und Sigurður Óli. Im Mittelpunkt steht diesmal weniger die Handlung bzw. Aufklärung eines Mordes, sondern das Verhältnis von Eltern und Kindern zueinander.
Das Mordopfer wurde in seiner Kindheit, wie sich im Laufe des Romans herausstellt, von den Anforderungen seines Vaters völlig überfordert. Seine Schwester wird bis heute zu wie eine bessere Putzfrau behandelt und Erlendur selber hat nach seiner Scheidung vor 20 Jahren den Kontakt zu seiner kleinen Tochter völlig abgebrochen.



Mo Hayder - Tokio

Muss das sein?

Mo Hayder - Tokio

In Japan sind die Greueltaten der japanischen Armee an China bis heute ein Tabu-Thema.
Mo Hayder, bekannt durch Ihre beiden Bücher "Der Vogelmann" und "Die Behandlung", hat in Ihren Romanen kein Problem mit expliziter Gewaltdarstellung, Obszönität, Tot und Sex.

Da das Serienkillerthema mittlerweile ausgelutscht erscheint, muss man sich halt nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen.

Kathy Reichs hat schon Flugzeugabstürze und Greueltaten südamerikanischer Junta-Regime verwurstet. Der Trend scheint in die Richtung "Massenmord" zu gehen und was liegt da näher als Massaker. Ruanda wäre noch eine Option, aber vielleicht ist dies ja nicht political correct und Afrika war auch schon zu oft Schauplatz grausiger Romane. Aber der asiatische Kontinent ist sozusagen noch ein weißer Fleck auf der Karte der sogenannten Thriller-Autoren, wobei der Thrill für den Leser darin besteht, möglichst lange das Essen des Vortages bei sich zu halten.

Miss Hayder betritt nun als Erste diesen Kontinent und schickt eine kleine Studentin nach Tokio, die ein morbides Interesse an einem Massaker der japanischen Armee in Nanking zeigt, dem ca. 200.000 Menschen zum Opfer fielen.



Donna Leon - Verschwiegene Kanäle

Mehr ein Psychogramm als Krimi

Donna Leon - Verschwiegene Kanäle

In Donna Leons vorletztem Fall "Verschwiegene Kanäle" muss Brunetti einen Selbstmord aufklären.
In dem vorliegenden Buch legt Donna Leon sehr viel wert auf den Aufbau der Charaktere. Der Charakter des Selbstmörders ist erst einmal unbekannt.

Brunetti steht wieder vor dem Problem, dass niemand mit der Polizei reden will und der undurchsichtige Dekan der Schule auch gar kein Interesse daran bekundet, eine andere Todesursache als "Selbstmord" anzuerkennen.




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