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Alois Prinz - Lieber wütend als traurig

Alois Prinz
Lieber wütend als traurig
Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof

Hörcompany Verlag, 2005
Anzahl CDs: 5
Laufzeit in Minuten 380
Lesung
Sprecher: , Axel Milberg, Alois Prinz


Hier zur Hoerprobe:

www.hoercompany.de/hoerproben/3-935036-73-6/3-935036-73-6.mp3

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Eine außerordentlich gute Biographie einer Journalistin

Alois Prinz - Lieber wütend als traurig

Der Name Ulrike Meinhoff ist untrennbar mit der Geschichte des deutschen Terrorismus verhaftet. Die RAF, auch "Baader-Meinhoff-Gruppe" genannt, verübte in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts politisch motivierte Anschläge auf Personen des öffentlichen Lebens.

Aber was weiss der Durchschnittsbürger wirklich über Fr. Meinhoff? Dieses Buch versucht, möglich objektiv und ohne den Versuch, den Leser/Hörer zu beinflussen, das Leben einer bemerkenswerten Frau nachzuzeichnen. Dies ist dem Autor hervorragend gelungen, was nicht zuletzt im "Jugendliteraturpreis 2004" seinen Niederschlag fand.

Alois Prinz läßt den Leser/Hörer an Ulrike Meinhoffs Leben teilhaben und beginnt diese Biographie mit ihrer Kindheit im Dritten Reich bis er am Ende des Buches selber an ihrem Grab steht und trotz seiner ganzen Recherchen nicht in der Lage ist, zu verstehen, wer Ulrike Meinhoff war. Das Eingeständnis dieses Gefühls macht Prinz zu einem wirklich großen Biographen. Es zeigt, dass es unmöglich ist, aus einem Nachlass "DEN" Porträtierten heraus zu schälen. Unter jeder aufgedeckten Schicht befindet sich eine weitere, der vorher gehenden widersprechende Schicht. Erinnerungen von Weggenossen, 30 Jahre nach Ihrem Tod, sind lücken- ode fehlerhaft. Wer wagt es da, zu beurteilen, wer Ulrike Meinhoff war.

Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zeichnet diese Biographie aus. Alois Prinz versucht erst garnicht, den Anspruch zu erheben, zu wissen, wer "die Wahre" Ulricke Meinhoff war. Er nimmt den Hörer an die Hand, geleitet ihn am roten Faden von Geburt zu Tod und überläßt es dem Hörer, eigene Schlüsse und Interpretationen des Gehörten vorzunehmen.

Das Hörbuch wird von Eva Mattes und Axel Milberg vorgetragen und trägt durch die Verteilung der Sprechrollen auf eine weibliche und eine männliche Stimme noch zur Intensität des Hörbuches gegenüber der Printausgabe bei.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

„Schießenderweise verändert man die Welt nicht, man zerstört sie.“ Ulrike Meinhof 1962
Ulrike Marie Meinhof (1934-1976) war gläubige Christin, engagierte Pazifistin und schließlich Terroristin. Was muss geschehen – in der Politik, im Privatleben -, dass Engagement für Frieden und Gerechtigkeit umschlägt in Gewalt und Feindseligkeit?

„Der beste Weg zu verstehen, ist für mich, eine Lebensgeschichte zu erzählen. Gerade für Jugendliche, die oft nicht mehr wissen, was die APO oder die RAF waren, ist das Leben der Ulrike Meinhof ein Stück deutscher Geschichte und eine Geschichte über Utopien – warum sie lebenswichtig sind und warum sie lebenszerstörend sein können.“
Alois Prinz


Pressestimmen:
„In einer bündigen, unaufgeregten Sprache erzählt Prinz nach, was damals los und angesagt war – er vereinfacht, ohne zu versimpeln, er popularisiert, ohne zu verflachen.“ Die Zeit

"Das persönliche, durchaus subjektive Engagement und die teilweise mühsame Recherche; dies kommt vor allem im Hörbuch heraus, in dem der Autor selbst Prolog und Epilog spricht. Dazwischen: eine der besten Biografien der letzten Jahre, die eine adäquate Hörbuchumsetzung durch Axel Milberg und Eva Mattes erfahren hat. Axel Milberg berichtet in einer fast distanzierten Sprache, angenehm emotionslos gerade dort, wo Effekte möglich gewesen wären. Davon abgehoben die Originalzitate von Ulrike Meinhof, denen Eva Mattes im Ausdruck Kraft verleiht." Buchkultur


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