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Bernhard Schlink - Selbs Mord

Bernhard Schlink
Selbs Mord


Hörbuch Hamburg, 2003
Anzahl CDs: 5
Laufzeit in Minuten 400
ungekürzte Lesung
Sprecher: Hans Korte

Hoerprobe 1 (mp3, 2.1 MB)

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Würdiger Abschluss der Trilogie um Selb

Bernhard Schlink - Selbs Mord

In einem Alter, in dem sich die meisten Menschen schon zur Ruhe gesetzt haben, muss Selb, trotz gesundheitlicher Beschwerden, weiter arbeiten. Seine Rente ist mager, allerdings bietet man ihm selten lukrative Jobs an - wer will schon einen 70-jährigen Body-Guard. Da kommt ihm der Auftrag des Privatbankiers Welker, einen während des Dritten Reiches verschollenen stillen Teilhaber jüdischer Herkunft zu finden, gerade recht.

Doch was als geruhsames Schnüffeln in alten Archiven anfängt, kippt schnell in einen brisanten Krimi. Der alte Archivar des Bankhauses wird ermordet und Welkers Geschäftsführer Samarin entpuppt sich als Mitglied der Russen-Mafia.

Es ist ein Buch über das damit Abfinden, dass man Altert, dass man abgeschoben wird und zum Alten Eisen gehört. Und über den Umgang eines kämpferischen Alten, der sich diesem Zwang nicht beugen will, trotz seiner körperlichen Beschwerden.

Es ist auch wieder ein politisches Buch: Geldwäsche, Enteignung von Juden im Dritten Reich, Russenmafia, der Zusammenbruch der ehemaligen DDR. All dies sind Themen, die Schlink gekonnt anreisst, in seine Story einbaut und es dann dem Leser überläßt, die Gedanken weiter bis zum Ende zu spinnen.

In seinem gewohnten Schreibstil läßt uns Schlink am Lebensabend von Selb teilhaben, der bravourös von Hans Korte verkörpert wird. Selten kann man es erleben, dass alleine durch den Vortrag eine literarische Figur förmlich vor dem Auge des Hörenden aufsteigt. Hans Korte liest nicht Selb, er IST Selb.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Ein aufregender Kriminalroman aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit. Und ein nachdenklich stimmender Roman über das Altern. Selb könnte sich allmählich auf den Lebensabend einstellen. Er sieht es selbst: Die wenigen Aufträge, die der 70-jährige noch an Land zieht, lohnen das Büro kaum. Dann bekommt er einen Auftrag, der weder seinen Auftraggeber noch ihn im Grunde interessiert. Aber ausgerechnet in diesen Fall verstrickt sich Selb immer tiefer. Merkwürdige Dinge ereignen sich in einer alteingesessenen Schwetzinger Privatbank, deren Besitzer seit neuestem auch Eigentümer einer Bank in Cottbus ist. Die Spur des Geldes führt Selb von West nach Ost,von einer Nachwendeniederlage in die andere. Und am Ende stellt sich Selb die Frage, ob er sich auf seine alten Tage mit dieser Sache nicht übernommen hat.


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