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Marc Levy - Sieben Tage für die Ewigkeit

Marc Levy
Sieben Tage für die Ewigkeit


Droemer Knaur, 2004
Gebunden
272 Seiten
Übersetzer: Bettina Runge, Eliane Hagedorn

Hoerprobe 1 (mp3, 1 MB)

Bestellen bei amazon.de

Wenn zwei sich streiten...

Marc Levy - Sieben Tage für die Ewigkeit

Marc Levy, französischer Bestseller-Autor, legt hier mit seinem neuesten Werk eine fulminante Variante des altbekannten Stoffes Gut gegen Böse vor. Auf keiner geringeren Ebene als Gott versus Teufel spielt sich hier die Rahmenhandlung ab. Und das auch Götter gelegentlich der Hafer sticht, erfährt man hier auch. Gott persönlich läßt sich von Luzifer zu einer Wette verleiten: Jeder der beiden schickt den besten Agenten auf die Erde. Jeder der beiden muss versuchen, innerhalb von 7 Tagen die Menschheit in seinem Sinne zu beinflussen. Als Arena wird San Franciso ausgesucht. Alleine diese Anspielung auf den heiligen Franz von Assissi ist köstlich gelungen.

Die beiden Gladiatoren treffen naturgemäß aufeinander, aber dummerweise findet kein Supermatch statt, sondern, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, verlieben sich die beiden in einander das die Funken nur so sprühen. Wer kennt nicht das Gefühl des Neuverliebtseins - man könnte Bäume ausreissen. Leider nimmt dies Lukas, des Teufels General, nur allzu wörtlich und so hat Zofia, Mitarbeiterin der C.I.A. = Central Intelligenz of the Angels, alle Hände voll zu tun, Ihren Auftrag zu erfüllen und sich gleichzeitig Ihren Wunsch nach bedingungsloser Liebe zu erfüllen.

Die Geschichte sprüht nur so von Anspielungen und Metaphern auf andere Bücher, Filme, Religionen und Personen worunter manche ganz offensichtlich sind wie z. B. San Francisco oder C.I.A., andere aber sehr versteckt sind. Zum Beispiel heißt der Mentor von Zofia bei der C.I.A. Michael. Sie nennt ihn jedoch nicht so sondern spricht von ihm immer nur als "Ihrem Paten". Als er Gott vorschlägt, Zofia als Gesandte zu Erwählen und Gott dem zustimmt, küsst sie "Ihrem Paten die Hand". Jedem, der "Der Pate" gelesen oder gesehen hat, fällt sofort die Duplizität auf.

Die Assoziationen zu den beiden nur mit Vornamen benannten Protagonisten Zofia, ausgerechnet mit einem "Z" als Anfangsbuchstaben (Hagia Sophia in Istanbul) sowie Lukas sind schon fast zu simpel. Das "Z" wurde ca. im 4. Jahrhundert vor Christi Geburt aus dem Alphabet gelöscht und erst kurz vor Beginn der heutigen Zeitrechnung wieder eingeführt. Im Buch ist Zophia bereits 2000 Jahre im Dienst von "Don Michael" - also just in time um Ihren Namen mit Z schreiben zu können. Der Apostel Lukas, Verfasser des nach ihm benannten Lukasevangelium, war der einzige Apostel (soweit bekannt) der nach sozialer Gerechtigkeit strebte und derjenige, der sich intensiv um die Sünder und Geächteten der Gesellschaft kümmerte sowie um das Wohlwollen und gesellschaftliche Anerkennung der Frauen. Der Protagonist Lukas im Buch strebt genau nach dem Gegenteil.

Das spannende und sehr unterhaltsame Buch wird von Nana Spier gelesen, die es in jeder Situation versteht, den richtigen Ton und die richtige Nuancierung zu treffen. Ihr gelingt es durch Ihre weiche Stimme, die Liebesgeschichte perfekt vorzutragen. Gleichzeitig hat Ihre Stimme aber auch genug Biss, um an den ironischen Stellen die Pointen deutlich herauszuarbeiten.

Fazit: Eine gelungene Umsetzung eines französichen Bestsellers für Menschen, die an witzigen und temporeichen Liebesgeschichten Spass haben.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Inhalt:

Und wenn es nun wahr wäre?
Eine wundervolle Liebesromanze und eine Geschichte aus einer geheimnisvollen Welt

San Francisco an einem Winterabend, ein viktorianisches Haus mit Blick auf die Golden Gate Bridge. Arthur, ein erfolgreicher Architekt, kommt von der Arbeit zurück, schaltet sein Radio ein und läßt sich von Peggy Lees rauchiger Stimme unter die Dusche begleiten. Als er, leicht beunruhigt, einen Schrank öffnet, weil ein merkwürdiges Summen von da zu hören ist, erschrickt er: Eine Frau steht dort mit hingebungsvoll geschlossenen Augen und bewegt sich im Rhythmus des Liedes. "Wer sind Sie? Was haben Sie hier zu suchen?" Darauf fragt sie erstaunt: "Sie können mich sehen?"
Damit beginnt für Arthur eine Geschichte, so verrückt, daß er sie nicht glauben kann, die ihn anfangs schrecklich nervt, dann amüsiert, dann erschüttert, deren Heldin aber schließlich seine schmerzliche Liebe wird. Denn Lauren ist ein Phantom, sie ist die nur ihm allein sichtbare, wunderbar lebendige Gestalt einer jungen Frau, die nach einem schweren Autounfall seit Monaten im Koma liegt. Und als Arthur eines Tages begreift, daß sie nur ihn hat, um vielleicht doch wieder ins Leben zurückzukehren, nachdem die Ärzte ihren Körper aufgegeben haben, faßt er einen tollkühnen Entschluß. Er wagt das Unmögliche: Er öffnet Lauren den märchenhaft verwunschenen Ort seiner Kindheit, jenes Haus am Pazifik, das er viele Jahre nicht betreten hat. Doch wieviel Zeit mag dieser Liebe noch bleiben?
Unaufhörlich in der Schwebe zwischen Komik und verhaltener Trauer, subtilem Witz und Poesie, ist Marc Levys Roman eine wundervolle Liebesromanze. Ein intelligentes und sehr unterhaltsames Buch, das sich in einem Zug "wegliest".

Der Weltseller von Marc Levy erscheint in diesem Sommer gleichzeitig in 28 Ländern.
Noch vor Erscheinen des französischen Originals hat sich Steven Spielberg die Filmrechte gesichert.

Rezension(en):

Spiritueller Liebesroman.
Stern (23.12.03)
Eine ganz unglaubliche Geschichte und geheimnisvolle Lovestory! Ein Märchen für Erwachsene...
(www.astrids-buecherstube.de)
Marc Levy hat sich eine wunderhübsche Liebesgeschichte ausgedacht, in der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Beim Lesen läuft einem der Film vorm inneren Auge ab. Und so hat auch Steven Spielberg den Reiz der Story erkannt und beschert uns bald den dazugehörigen Kinohit. Aachener Nachrichten
(16.07.02)
Bezaubernde Love-Story!
TV Movie (12/2002)
"Solange du da bist" ist ein witziges, romantisches, spannendes und originelles Buch. Nicht umsonst hat sich Spielberg schon die Rechte an der Geschichte gesichert.
Märkische Allgemeine (02.05.02)
Unaufhörlich in der Schwebe zwischen Komik und verhaltener Trauer, zwischen Witz und Poesie, ist Marc Levy eine wundervolle Geschichte über die Liebe zum Kern eines Menschen gelungen.
Schweriner Volkszeitung (16.05.02)
Ein Buch, bei dem man ständig versucht ist, auf der letzten Seite nachzusehen, wie es ausgeht. Unbedingt empfehlenswert.
Radio Eins (April 2002)
Der französische Autor Marc Levy, wie der Held Architekt, erzählt in seinem Debüt eine erschütternd-komische Geschichte über die Liebe zum Kern eines Menschen. Verständlich, dass Steven Spielberg den Bestseller verfilmen will - ein wunderbares Märchen und ein Lehrstück über das Leben.
Kultur Spiegel (September 2000)
300 Seiten mit einer skurril-spannenden Handlung, zwischen Witz und Melancholie, herrlicher Situationskomik und besinnlichem Innehalten, untermalt mit Lebensphilosophie für jedes Alter. Nie abdriftend ins Banale. "Ich wollte die Geschichte eines Mannes erzählen, der sich in den Inhalt eines Menschen verliebt und nicht in seine Verpackung", sagt Levy. Dank dem Verleger, der das Manuskript las und sich sofort für eine Veröffentlichung entschied.
amazon.de (12.8.00)
Er ist der einzige, der sie sehen kann: Arthur, ein junger Architekt, der Laurens Wohnung gemietet hat. Denn Lauren selbst - jedenfalls ihr Körper - liegt im Krankenhaus, tief im Koma nach einem Autounfall. Das Wesen, das Arthur da eines Abends im Wandschrank entdeckt, ist sozusagen Laurens Geist. Ein sehr lebendiger Geist, entzückt darüber, sich endlich mal wieder mit jemandem unterhalten zu können. Bis Arthur ihr endlich glaubt - und ihr auch hilft, gegen das beschlossene Abschalten der lebenserhaltenden Maschinen zu kämpfen - hat sich schon eine körperlos leichte Liebesgeschichte entwickelt, die der 38jährige Autor Marc Levy fast ausschließlich über die Dialoge wachsen lässt. Je näher sich die beiden kommen, desto mehr erfährt man über ihre Schmerzen und Träume, während der Mann und der Geist höchst prosaisch den leblosen Körper durch die Gegend kutschieren. Die Mischung aus witzigem Ton, romantischen Szenen und einem Schuss Spannung gefiel auch Steven Spielberg - die Filmrechte hat er sich bereits gesichert.
Cosmopolitan (September 2000)
Zwei Stunden Lektüre sind wie zwei Stunden Kino : Man kommt raus und fühlt sich einfach gut, beschwingt und glücklich und ein bisschen nachdenklich. Dieser ungewöhnlich leichte Ton ist es auch, der das Buch vorbeirettet an den Klippen des Kitsches und der Sentimentalität, selbst wenn es um hochdramatische Konflikte, um Leben und Tod, Liebe und Treue geht. So liest das Buch sich auch: schnell und leicht, süffig und spannend, voller Situationskomik, geschickt dosierter Lebensweisheit und hemmungsloser Romantik. Ein Märchen von Liebe und Tod, von Großzügigkeit und Toleranz habe er schreiben wollen, so Levy. „Es geht darum, die Träume der Kindheit nicht zu vergessen, wenn man erwachsen wird.“
Focus (18.09.2000)
San Francisco: Mysteriöse Laute aus dem Kleiderschrank lassen den jungen Architekten Arthur aufhorchen. Er entdeckt Lauren - ein Phantom. Seit einem Autounfall liegt ihr Körper im Koma - ihr Geist nicht. Das Buch von Marc Levy erzählt fantasievoll eine herzzerreißende Lovestory.
GALA (05.10.00)
"Ein Märchen in drei Kapiteln. Voller Spannung, Rückschläge und mit einem Happy-End, ganz wie es sein muß." Elle "Das einzig Wichtige ist die Phantasie und die Lust, Dinge zu verwirklichen, die angeblich unmöglich sind." Marc Levy "Ursprünglich hatte ich die Geschichte für meinen zehnjährigen Sohn Louis geschrieben, damit er sie liest, wenn er zwanzig Jahre älter ist. Ich wollte ihm erzählen, wie ein Mann sich in den Inhalt eines Menschen verliebt und nicht in seine Verpackung. Aber zufällig stieß meine Schwester Lorraine darauf. Als Drehbuchautorin und kritische Leserin meinte sie, ich sollte das Buch veröffentlichen." Marc Levy "Ihre Geschichte hat mich tief bewegt, weil sie mich in eine unbekannte Welt führt, die mir doch so bekannt erscheint." Steven Spielberg zu Marc Levy


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