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Antonia Michaelis - Nele und der Eiskristall

Antonia Michaelis
Nele und der Eiskristall


Herder, 2007
Gebunden
28 Seiten

Lesealter: bis 6

Illustrator: Miriam Cordes


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Kristallfunkeln und Holunderfeen

Antonia Michaelis - Nele und der Eiskristall

In welchen Farben glitzert eigentlich ein Eiskristall? Und kann er ein Feen-Mädchen als Spielgefährtin für ein phantasievolles Großstadtkind herbeizaubern? – Die kleine Nele glaubt daran und wird mit einer märchenhaften Freundschaft belohnt …

Neles Leben wird eingangs in Grau-Tönen geschildert: graue Busse, Hochhäuser, Fabriken. Eines schönen Sommer-Tages verändert die Entdeckung eines schattig-grünen, jasmin-duftenden Gartens mit Holunderfeen in sahnetorten-weißen Kleidern die Welt des Mädchens jedoch kolossal. Den Sommer und Herbst verbringt sie allein in dieser traumhaften Farben-Oase, schließlich wird die Sehnsucht nach einer Freundin immer größer. – Der Winter kommt und endlich - ein Eiskristall, so groß wie Neles Hand birgt ein Geheimnis, an das nur sie glaubt. Als die däumelinchen-artige Holunderfee Meggi durch ebendiesen Glitzerstern gar Nelen-groß wird, steht fröhlichen Unternehmungen der beiden nichts mehr im Wege. So vergeht der Winter mit herrlichen Nachmittagen, der Frühling bricht jedoch als Bedrohung in die Idylle ein. Nele versucht einfallsreich, ihren Kristall vor dem Schmelzen zu bewahren und schließlich sogar die lieb gewonnene Freundin zum Bleiben zu zwingen, doch vergeblich. Zur Freude der Leser nimmt die Geschichte am Schluss aber doch noch ein unerwartet glückliches Ende….
Die Autorin, Antonia Michaelis, entwarf in ihrem poetischen Buch mit wohlgesetzten Worten einen Gegenentwurf zum Alltags-Stadt-Grau und der Erwachsenen-Tristesse. Neles Garten ist detailgenau und märchenhaft einfallsreich beschrieben – die besonderen Farben (blütenlila und marienkäferrot), die Pflanzen (Osterglocken wie gelbe Vorhangtroddeln) und die Klänge: Huschen , Sausen, Wispern, Flattern. Mehrmaliges Lesen des dichten Textes führt zu immer neuen Entdeckungen und lässt im Kopf ganz wunderbare Welten entstehen.
Ganz liebevoll geht die Autorin mit ihrer Figur Nele um, indem sie deren innigen Wunsch nach einer Spiel- (und wohl auch Seelen-)Gefährtin erfüllt. Die arbeitsmüden Eltern tauchen nur am Rande auf, Neles Vergnügungen nehmen jedoch breiten Raum ein. Dabei trifft Antonia Michaelis verblüffend genau den Ton und die Gedankenwelt eines etwa fünfjährigen Mädchens.
Die faszinierende Wirkung des Buches beruht neben der spannenden Handlung aber auch auf den romantischen Illustrationen von Miriam Cordes. Die Illustratorin verstand es geschickt, den Grau-Bunt-Kontrast zwischen dem Familien-Alltag und der Fabel-Welt auf mehreren Doppelseiten zu zeigen. Ihre Darstellungen der Pflanzen und Holunderfeen erhalten eine verspielte Leichtigkeit durch zarte Aquarellfarben in harmonischen Abstufungen, aber auch eine erfrischende Lebendigkeit durch ausdrucksstarke Rot- und Petroltöne. Auf fast jeder Seite funkelt der hologramm-artige Eiskristall, im Buchdeckel ist er sogar plastisch eingefasst und stimmt so bestens auf die zauberhafte Geschichte ein.

Fazit: Auch ohne Winter vor der Tür ist „Nele und der Eiskristall“ eine ausgefallen vergnügliche Lektüre und ein Hohelied auf Phantasie und Freundschaft, das besonders Mädchen (und deren Müttern!) gefallen wird.

Rezensent: Silvia Ströhmann





Verlagsinformation

Nele wünscht sich schon lange eine Freundin, doch in ihrer Nähe wohnt kein Mädchen. Wenn sie nicht den verlassenen Garten hätte, der direkt neben ihrem Haus liegt, wäre Neles Welt ein wenig eintönig. In diesem verwilderten Garten kann Nele wunderbar träumen und spielen.
An einem Wintertag geschieht etwas sehr Geheimnisvolles. Nele entdekt im Garten einen wundervollen Eiskristall. Gehört er zu den Feen, die im Holunder wohnen? Und plötzlich sitzt da auch noch ein Mädchen, das sie anlacht und mit ihr spielen möchte. Ob dieses Mädchen in dem zauberhaften Garten wohnt?



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