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Rudolf Simek - Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie

Rudolf Simek
Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie


C. H. Beck, 2005
Taschenbuch
203 Seiten


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Tolle Trolle

Rudolf Simek - Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie

J. R. R. Tolkiens Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ ist nach dem immensen Kinoerfolg weithin bekannt. Doch um dieses gewaltige Werk auf Leinwand bannen zu können, mussten die Filmmacher Kürzungen und Änderungen vornehmen. Wer dann nach dem Film zur Lektüre griff, wurde sich schnell der tatsächlichen Dimensionen dieses Werkes bewusst. Voller Bewunderung wird sich wohl so mancher Leser am Ende des Romans gefragt haben: „Wie kommt man auf all diese Details, die eigens erfundene Elbensprache, die vielen Völker und Geschöpfe?“

J. R. R. Tolkiens Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ ist nach dem immensen Kinoerfolg weithin bekannt. Doch um dieses gewaltige Werk auf Leinwand bannen zu können, mussten die Filmmacher Kürzungen und Änderungen vornehmen. Wer dann nach dem Film zur Lektüre griff, wurde sich schnell der tatsächlichen Dimensionen dieses Werkes bewusst. Voller Bewunderung wird sich wohl so mancher Leser am Ende des Romans gefragt haben: „Wie kommt man auf all diese Details, die eigens erfundene Elbensprache, die vielen Völker und Geschöpfe?“
Rudolf Simek versucht in seinem Buch „Mittelerde“ einen Teil dieser Frage zu beantworten. Dabei ist ihm nicht daran gelegen, den Zauber des Romans zu zerstören oder die phantasievolle Kreativität Tolkiens in Frage zu stellen. Auch will er keine Gesamtanalyse vornehmen und stellt gleich zu Beginn klar: „Es ist keinesfalls meine Absicht, einen Wegweiser durch Tolkiens gesamtes Werk zu geben…“
Seine Intension ist es, einige der Wurzeln Tolkiens Universum aufzuzeigen, die seiner Meinung nach eher der germanischen Mythologie entstammen denn der keltischen.

Das Buch ist klar strukturiert und in mehrere Kapitel unterteilt, die einzelne Gesichtspunkte abhandeln. Beispielsweise werden Personennamen, Runenschrift (Elbensprache) oder die verschiedenen Rassen wie Hobbits, Orks oder Oliphanten einzeln besprochen. Durch das übersichtliche Inhaltsverzeichnis hat man schnell Zugriff auf die einzelnen Begriffe, so dass sich „Mittelerde“ auch ganz hervorragend als Nachschlagewerk zu einzelnen Themen eignet.

Obwohl Rudolf Simek im Vorwort darauf verweist, dass er großen Wert darauf gelegt hat, das Buch auch für jüngere Leser geschrieben zu haben, halte ich diesen Anspruch für nicht genügend umgesetzt. Es mangelt dabei weniger am Ausdruck oder der Übersichtlichkeit, sondern vielmehr an den doch teils langen und manchmal auch noch verschachtelten Sätzen, die in akademischen Kreisen üblich sind. Allerdings wird auch nicht deutlich gemacht, welche Altersgruppe der Autor mit „jüngere Leser“ konkret meint.

Fazit: Informatives, gut strukturiertes Nachschlagewerk zu Tolkiens Wurzeln in der germanischen Mythologie. Dieses Buch bietet eine gelungene Grundlage für weiterführende Diskussionen über die Ursprünge Tolkiens Gedankenwelt.

Rezensent: Wolfgang Haan







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