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Simon Beckett - Kalte Asche

Simon Beckett
Kalte Asche


Argon Verlag, 2007
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten: 449
gekürzte Lesefassung
Sprecher: Johannes Steck
Übersetzer: Andree Hesse

Leseprobe 1 (pdf, 0.2 MB)

Hoerprobe 1 (mp3, 1.4 MB)

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Heiße Kiste

Simon Beckett - Kalte Asche

David Hunter, ein ehemaliger Top-Forensiker, der sich auf Grund einer persönlichen, unverarbeiteten Tragödie in die tiefste Provinz zurückgezogen hat, kommt nicht zur Ruhe. Wurde er bereits in Simon Becketts Roman „Die Chemie des Todes“ unfreiwillig in die Ermittlungen zu einem mysteriösen Todesfall hineingezogen, so ist es auch in „Kalte Asche“ an ihm, einen Fall zu lösen, dessen Aufklärung die örtliche Polizei völlig überfordert.

In „Die Chemie des Todes“ wurde in allen Einzelheiten beschrieben, wie sich ein toter Körper zersetzt – diese Beschreibung ersetzt zwar kein Biologiestudium, machte den Hoerer jedoch zu einem gut informierten Laien. Diese Art von Informationen wird nun auch in „Kalte Asche“, allerdings in wesentlich abgeschwächter Form, nun auch bezogen auf Brandopfer, präsentiert. Neben Hunter sind auch noch andere Ermitller an der Aufklärung beteiligt. Allerdings stimmt zwischen den einzelnen Personen die Chemie nicht und so behindert man sich mehr denn sich zu ergänzen. Auch dies ein Faktor, der, so merkwürdig es sich anhoeren mag, zum Hoervergnügen erheblich beiträgt.

Das Privatleben von Hunter wird zwar erwähnt, nimmt aber keinen zu großen Raum ein, so dass man diesen Bereich getrost vergessen kann. Der Plot als solches ist für das Genre angemessen spannend, aber auch etwas zu durchsichtig. Überraschende Wendungen werden weitestgehend schmerzlich vermisst. Aber auch damit steht Simon Beckett nicht auf einsamem Gipfel – nach mehreren Jahren dieser Art von Roman sind halt fast alle neuen Ideen ausgeschöpft.

Mit Johannes Steck konnte der Argon Verlag einen der gefragtesten Sprecher im Genre des Krimis/Thrillers verpflichten. Und wieder ist es ihm zu verdanken, dass durch seine dunkel-dräuende Stimme eine geheimnisvolle, spannungsträchtige Atmosphäre entsteht, welche den eigentlichen Spannungsbogen der Buchvorlage weit übertrifft. Beide Medien sind an das Massenpublikum adressiert und dürften ihren Zweck wohl erreichen. Anderen Autoren, wie beispielsweise Arne Dahl, gelingt es, auch in Zeiten der Ideenlosigkeit, aus einer scheinbar ausgelutschten Grundidee mittels einfacher Mittel ein erfrischend neues Szenario zu schaffen. In gewissem Rahmen, mit den o. g. Einschränkungen, gilt dies diesmal auch für „Kalte Asche“; man hat mal wieder das Gefühl, dass sich ein Autor bei einer Plot-Entwicklung sehr viel mehr Zeit genommen hat von der Idee bis zum fertigen Buch – und dass er wenigstens versucht, dem Hoerer etwas neues zu bieten.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Verlagsinformation des Rowohlt Verlages:
Bei entsprechender Temperatur brennt alles. Holz. Kleidung. Menschen. Ab 250° Celsius fängt Fleisch Feuer. Die Haut wird schwarz und platzt auf. Die subkutane Fettschicht beginnt zu schmelzen wie Butter in einer heißen Pfanne. Bald darauf brennt der ganze Körper. Von den Armen und Beinen greift das Feuer auf den Rumpf über. Sehnen und Muskelfasern ziehen sich zusammen, sodass die lodernden Gliedmaßen sich bewegen, als wäre noch Leben in ihnen. Zuletzt sind die inneren Organe an der Reihe. In Feuchtigkeit eingehüllt, bleiben sie oft selbst dann noch erhalten, wenn das übrige Gewebe schon zerstört ist

Verlagsinformation des Argon Verlages:

Allein ihre Asche und ihre Hände und Füße sind übrig geblieben. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau auf der schottischen Insel Runa untersucht, ist er sich sicher, dass ihr Tod war kein Unfall war. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten in Lewis mitteilen, doch ein Sturm schneidet die rauhe Insel von der Außenwelt ab. Am nächsten Morgen ist der Constable tot, der den Tatort bewachen sollte. Hunter erkennt entsetzt, dass der Mörder auf der Insel ist. Er muss ihn finden, bevor er wieder zuschlägt. Eine atemberaubende Jagd beginnt.



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