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P. J. Tracy - Mememto

P. J. Tracy
Mememto
Booklet fast ohne jeglichen Informationswert

Hörbuch Hamburg, 2007
Anzahl CDs: 5
Laufzeit in Minuten 450
gekürzte Lesung
Sprecher: Burghart Klau▀ner
Übersetzer: Tanja Handels

Leseprobe 1 (pdf, 0.1 MB)

Hoerprobe 1 (mp3, 0.4 MB)

Hoeren-undLesen-Bestenlistetauglich



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Fröhliche Weihnachten

P. J. Tracy - Mememto

Was kann man sich schöneres vorstellen, als den ganzen Tag auf schreiende, quengelnde Kinder aufzupassen, die Schneemänner bauen im Kampf um die Krone des alljährlichen Schneemannbauwettbewerb? Den beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth fiele da eine Menge ein. Doch drücken können sie sich nicht. Es dauert aber nicht lange, bis es sich als ein Glücksfall herausstellt, dass sich die Beiden auf dem Gelände befinden. Von einem der schönsten Schneemänner fällt ein Stück ab – und zum Vorschein kommt ein menschlicher Kopf. Wie sich später herausstellt, ist dies nicht die einzige als Schneemann verkleidete Leiche.

Alles drin, alles drum, alles dran

Ohne sich an überflüssigem Ermittlungsbalast aufzuhalten, beginnt der Roman gleich mit Morden in Serie. Aber beim Täter handelt es sich zur Abwechslung mal nicht um einen Serienmörder. Bereits ab den ersten Seiten zieht uns die Geschichte in den Bann. Dies liegt einerseits natürlich an die Morde am laufenden Band, andererseits aber in der geschickten literarischen Anlage des Plots. Was völlig unter den Tisch fällt, sind Obduktionsbeschreibungen. Das Ergebnis zählt, nicht, wie ein Pathologe in Innereien rumwühlt. Über das Privatleben der beiden Ermittler erfahren wir genau so viel, dass sie menschlich werden. Dies alles führt zu einer Konzentration auf das Wesentliche – einen spannenden Psychothriller ohne Längen. Um den Leser stundenlang zu fesseln, benötigt das Autorenpaar nur ca. 300 Seiten. Die Handlung bleibt dabei trotz ihrer Stringenz zunächst unentwirrbar. Außerdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, das etwas fehlt oder ein Handlungsstrang durchschnitten und nicht aufgelöst wird. Als willkommene Abwechslung bei dem schweißtreibenden Tempo sind hie und da als Atempause witzige Dialoge eingewoben oder Tracy führt eine skurrile Persönlichkeit ein wie die im Wald lebende Einsiedlerin.

Burghart Klaußners Lesung entspricht völlig dem oben geschilderten Bild. Besonders herausragend gelingen im diejenigen Passagen, die man sowohl ironisch als auch todernst lesen kann. Hier wird jedes Wort wie Diamantenstaub abgewogen, jede Betonung bekommt das Gewicht eines tonnenschweren Vierbeiners. Dies ist gerade im Schlussteil des Romans, dessen Inhalt wir hier nicht preisgeben werden, ausgesprochen wichtig. Würde ein Sprecher hier nur einen falschen Ton, einen falschen Zungenschlag, eine falsche spannung/entspannung der Stimmbänder zulassen, bekäme dieses ein völlig falsches, menschenverachtendes Bild. So aber, ausgestattet mit der nötigen Sensibilität, auch brüchigstes literarisches Eis in sicheres Terrain zu verwandeln, nimmt er dem katastrophalen Ende des Buches jedwede reißerische Pointe. Zurück bleibt nur ein hoerbar zutiefst menschlich betroffener Sprecher und sein, zwischen Un- und Glauben hin und her zerrissener Hoerer.

Dieser Thriller gehört mit zu den Besten der aktuellen Neuerscheinungen und kann problemlos in eine Reihe mit Mosby, Schenkel oder Hochgatterer gestellt werden.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

„Knallhart und gut – eine Reihe von Thrillern, die zum Besten gehört, was das Genre gegenwärtig zu bieten hat.“ Focus

Eigentlich war es ein fröhlicher Anlaß: ein Benefiz-Schneemannwettbewerb im winterlichen Minneapolis. Die beiden Detectives Leo Magozzi und Gino Rolseth sind gerade dabei, ihr Schnee-Kunstwerk zu vollenden, als ein Kind anfängt, wie am Spieß zu schreien. Die Mittagssonne hat einen der Schneemänner zum Schmelzen gebracht. Und so kommt hinter der Karotte eine Nase zum Vorschein. Doch das ist nicht der einzige Schneemann mit makabrem Innenleben. Als sich herausstellt, daß die Opfer Polizisten sind, geraten Leo und Gino trotz der Kälte ins Schwitzen. Denn sie ahnen, daß es nicht bei diesen beiden Fällen bleiben wird …

„P. J. Tracys Kriminalromane sind so was von gewitzt und witzig erdacht, geplottet und erzählt, daß man ins Staunen kommt.“ WDR


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