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Jonathan Stroud - Die Eisfestung

Jonathan Stroud
Die Eisfestung


Cbj Kinder- und Jugendbuchverlag, 2007
Gebunden
288 Seiten

Lesealter: ueber 12

Sprecher: Gerd Köster

Leseprobe 1 (pdf, 0.4 MB)

Hoerprobe 1 (mp3, 2.9 MB)

Bestellen bei amazon.de

Zweifelhafte Freundschaft

Jonathan Stroud - Die Eisfestung

Die Jugendlichen Emily, Simon und Marcus treffen sie zufällig an einer schneebedeckten Burgruine und veranstalten eine Schneeballschlacht. Als sie von einem Schneesturm überrascht werden und sich in dem alten Torhaus der Burganlage verstecken, kommt Marcus auf die Idee in die Burg einzusteigen. Aber der Einstieg und die einige Tage später folgende Übernachtung in der Burg, die eigentlich als harmloser Spaß gedacht waren, werden bald zu bitterem Ernst: Marcus läuft von zu Hause weg und versteckt sich in der Ruine. Marcus will nie wieder nach Hause und macht aus der Burg eine Fallen gespickte Festung.Beispielsweise kippt er Wasser die Treppe hinunter, welches nach dem Gefrieren eine spiegelglatte, unüberwindliche Eisfläche bildet. Als dann sein Vater mit dem ganzen Aufgebot von Polizei,Feuerwehr und Jugendamtes anrückt, sind alle drei zum Kampf bereit. Doch schon relativ bald keimen bei Emily und Simon Zweifel an Marcus auf: eigentlich wissen sie ja gar nichts über Marcus. Und wie weit kann man ihm wirklich vertrauen?

as Buch ist, durch die Einteilung in einzelne Begebenheiten wie beispielsweise „erste Kämpfe“, klar strukturiert. Zusätzlich ist auch die Story sehr spannend und das Ende ganz und gar unvorhersehbar. Obwohl alles aus Emilys Sicht erzählt wird, treten auch die anderen Charaktere klar hervor und werden gut beschrieben. Dabei wird nicht in der Ich-Form geschrieben ist. Allerdings ist Emily die einzige, deren Gefühle und Gedanken man kennt. Die Gefühle und Gedanken der anderen erfährt man nur über den Umweg „Emily“. Kann man ihr trauen oder versucht sie den Leser durch ihre Interpretation in die eine oder andere Richtung zu beeinflussen? Dieser Kunstgriff führt zu einigen Überraschungen, da letztendlich nicht alle Handlungen der Jungen mit dem Bild übereinstimmen, welches von Emily vermittelt wird.
Auch wenn der Autor an einigen Stellen durchblicken lässt, dass Marcus vielleicht nicht ganz so vertrauenswürdig ist, wie er scheint, schafft er es doch jedes Mal, die Bedenken Emilys, und somit des Lesers, soweit zu zerstreuen, dass eine kleine Verunsicherung bestehen bleibt – doch jeder glaubt an das Gute im Menschen...
Die ersten ca. 50 Seiten des 280-seitigen Buches wirken ein wenig in die Länge gezogen. Eine Kürzung hätte zu keinerlei Verständnisschwierigkeiten des späteren Handlungsverlaufes geführt. Durch diese erzwungene Länge wirkt das gesamte Buch, das sich eigentlich mit einem wichtigem Thema, nämlich dem Denken von Jugendlichen beschäftigt, leider so, als ob eine bestimmte Seitenanzahl hätte eingehalten werden müssen.
Mit „Die Eisfestung“ gelingt Jonathan Stroud ein fast genialer Psycho-Thriller. Die Grundidee ist hervorragend umgesetzt; nur die vorgenannten Schwächen trüben das Gesamtbild.
Bisher kannte man Jonathan Stroud als Autor von Phantasy-Romanen wie der „Bartimäus-Trilogie“. Hier betritt er für ihn völliges Neuland. Natürlich ist „Die Eisfestung“ für jeden Fan spannender Jugendbücher ein Volltreffer; wenn man jedoch auf eine Fortsetzung seines bisherigen Stils gehofft hat, wird man enttäuscht werden.

Rezensent: Edith Rößler





Verlagsinformation

Der knisternde Psychothriller des umjubelten Bartimäus-Starautors

Eigentlich wissen Emily und Simon so gut wie nichts über Marcus. Es war Zufall, dass sie einander auf dem gesperrten Burggelände begegneten; und es war nur eine fixe Idee, einzusteigen und in der Ruine zu übernachten. Einfach so, als kleiner Nervenkitzel inmitten öder Ferien. Doch Marcus verwandelt die Burg in eine Festung mit vereisten Treppen und bereit liegenden Wurfgeschossen. Emily und Simon sind bei ihm, als er schwört, nie mehr nach Hause zurückzugehen – die beiden machen sich ihren eigenen Reim auf die blauen Flecken in Marcus’ Gesicht. Währenddessen rücken sie draußen vor: zunächst nur Marcus’ Vater, dann der Burgwächter, Polizei, eine Sozialarbeiterin, Feuerwehr mit Gerät – die Belagerer, der FEIND, der Markus herausholen will! Was als übermütiges Spiel begann, schlägt still, heimlich und leise um in einen Albtraum.

• Atmosphärisch dicht, unglaublich fesselnd – Hochspannung, die den Atem verschlägt
• Mit Kartenmaterial der Burgruine


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