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Isabel Allende - Die Stadt der wilden Götter

Isabel Allende
Die Stadt der wilden Götter


dtv, 2005
Taschenbuch
352 Seiten

Lesealter: bis 12



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Vom Aussterben bedroht

Isabel Allende - Die Stadt der wilden Götter

Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Die Reiseschriftstellerin Kate Cold soll im Auftrag einer Zeitung an einer Forschungsreise dorthin teilnehmen. Der Grund für diese Expedition sind geheimnisvolle Morde; jedesmal nahm man in der Nähe der Toten einen merkwürdigen Geruch wahr. Man erzählt furchtsam von einer riesenhaften, menschenähnlichen, blutdürstigen Bestie. Doch stimmen diese Gerüchte? Kate Gold jedenfalls glaubt nicht an Geister; für sie sind die Täter Menschen. Da sie die Nachforschungen für ungefährlich hält, nimmt sie ihren 15-jährigen Enkel Alex mit auf die Reise. Schnell freundet sich Alex mit der gleichaltrigen Nadia an, der rotzfrechen und sehr eigenwilligen Tochter des Reiseführers César Santos.
Doch schon bald beginnt auch Kate an ihren Sinnen zu zweifeln: auch sie hat das Gefühl, beobachtet zu werden. Und in der Tat: die Nebelmenschen, steinzeitlich lebende Indios, die als gefährlich gelten, entführen Alex und Nadia. Die Beiden glauben sich in Todesgefahr, doch die Indios wollen ihnen nichts Böses. Sie fühlen sich nur bedroht von der Expedition – sie glauben, sie sei ein Teil des bösen Plans, die Indios am Orinoko zu vernichten.“

Die ganze Geschichte ist sehr gut geschrieben und steckt voll mit komplexen, aber teilweise undurchschaubaren Charakteren. Beispielsweise der Bau-Unternehmer Mauro Carías, der keine Skrupel hat, die Indios zu betrügen; die schöne, undurchsichtige Ärztin Omayra Torres; Nadia, die die Gabe hat, mit Tieren sprechen zu können (ihr treuer Freund ist der intelligente Affe Borobá). Der berühmte Anthropologe Leblanc vervollständigt die Gruppe – schon früh läßt Isabel Allende beim Leser Zweifel an der Glaubwürdigkeit Leblanc aufkommen. Später taucht auch noch ein Schamane namens Walimai auf, der Nadia und Alex helfen will.

Die Geschichte, die aus der Sicht Alexanders erzählt wird, ist eine Mischung aus Fantasy, Abenteuerroman und Krimi. Auch sozial- und gesellschaftskritische Untertöne werden von der Autorin in den Roman eingebunden. Dabei geschieht dies so subtil, dass es nicht unangenehm oder belehrend wirkt. Damit wird erreicht, dass die jüngere Leserschaft sich ganz auf die abenteuerliche Seite der Episoden konzentrieren kann, während die Älteren darüber hinaus auch von der politischen Botschaft von Isabel Allende in den Bann gezogen wereden – ein Buch für viele Altersklassen, dass sich sehr gut zum mehrfach-lesen eignet. Je mehr Wissen der Leser über Brasilien und/oder die südamerikanischen Indios mitbringt, um so mehr Schichten breiten sich vor diesem aus; denn es ist vor allem die Situation der Indios, die sehr gut herausgestellt wird: man kann sich gut in deren Misere hinein fühlen. Besonders das Missverhalten der Städter gegenüber den Indios spielt eine große Rolle.

Fazit: Die Erzählung der chilenischen Schriftstellerin entführt den Leser in den undurchdringlichen Dschungel Brasiliens. Und erzählt die Geschichte eines vom Aussterben bedrohten Volkes, das sich mit aller ihm zur Verfügung stehender Macht gegen seine Entdeckung wehrt. Die märchenhafte Kulisse des Dschungels wird dabei voll ausnutzt, indem sie ihn wunderschön und geheimnisvoll darstellt.

Rezensent: Edith Rößler





Verlagsinformation

Ein großes Abenteuer, ein spannender Krimi und eine zarte Liebesgeschichte


Der Amazonas-Dschungel ist voller Geheimnisse. Aber gibt es dort, bei den Wasserfällen des Orinoko, wirklich ein riesenhaftes, menschenähnliches Wesen, die Bestie, die einen alle Sinne betäubenden Geruch verströmt und jeden tötet, der ihrer ansichtig wird? Das soll die Expedition herausfinden, der auch der 15-jährige Alex aus Kalifornien angehört. Er darf seine Großmutter, die Reiseschriftstellerin Kate Cold, begleiten. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern: Ein Professor nervt mit seiner Besserwisserei, der Indio, den er als Diener engagiert hat, wirkt unheimlich in seiner Verschlossenheit – vor allem aber haben alle das Gefühl, von fremden Augen beobachtet zu werden.

Tatsächlich wird die Expedition beobachtet: von den Nebelmenschen, steinzeitlich lebenden Indios die als gefährlich gelten und von denen es heißt, sie könnten sich unsichtbar machen. Sie entführen Alex, und mit ihm Nadia, die Tochter des brasilianischen Expeditionsleiters, mit der Alex sich angefreundet hat. Nadia und Alex glauben sich in Todesgefahr, doch die Nebenmenschen wollen ihnen nichts Böses. Sie fühlen sich nur bedroht von der Expedition – und sie haben allen Grund dazu. Die Expedition ist Teil eines bösen Plans, die Indios am Orinoko zu vernichten. Nadia und Alex werden den Nebelmenschen helfen, diesen Plan zu vereiteln. Und sie werden auch das Geheimnis der Bestie lüften.


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