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David Baldacci - Mit jedem Schlag der Stunde

David Baldacci
Mit jedem Schlag der Stunde


Bastei Lübbe, 2006
Gebunden
576 Seiten
Übersetzer: Uwe Anton

Hoerprobe 1 (mp3, 2.6 MB)

Bestellen bei amazon.de

Wer zu spät kommt, den bestraft der Leser 

David Baldacci - Mit jedem Schlag der Stunde

Ein verschlafenes kleines Städtchen in Virginia ist der Schauplatz von David Baldaccis neuestem Roman „Mit jedem Schlag der Stunde“. Die ehemaligen Secret-Service Agenten Michele Maxwell und Sean King werden von der örtlichen Polizei angeheuert, als eine grausame Mordserie ihren Anfang nimmt und die Behörden nicht weiterkommen. Merkwürdigerweise gibt es bei den Mordopfern kaum signifikante Gemeinsamkeiten bis darauf, dass die am Handgelenk der Toten befindlichen Uhren immer zur vollen Stunde stehen geblieben sind. Doch die beiden Privatdetektive kommen dem System bald auf die Spur: der Serienkiller scheint die Taten anderer Serienmörder zu kopieren. Doch dann wird Bobby Battle ermordet und die Tat scheint so gar nicht ins Raster zu passen. Ja der Verdacht drängt sich auf, dass hier ein Trittbrettfahrer aktiv geworden ist. Oder war es vielleicht sogar ein Familienmitglied, welches sich des despotischen Alten entledigen wollte? 


Nun hat es also auch einen der renommierteren Autoren ins Serienkiller-Genre verschlagen und das zu einem Zeitpunkt, in dem sich Andere bereits aus diesem überlaufenen Bereich zurückziehen wie zuletzt Kathy Reichs und Karin Slaughter. Dieses Genre muss man mögen oder nicht, denn häufig sind es weniger dramaturgische Kniffe, die diese Romane auszeichnet, sondern explizite Gewaltdarstellungen und ausufernde Obduktions- und Tatortbeschreibungen. Weitestgehend verzichtet Baldacci auf diese Ingredienzien, obwohl die Morde allesamt makaber und grausam sind. Es scheint, als sei dies sein Versuch, auf einer Welle mit zu schwimmen oder Leserwünsche zu erfüllen, ohne seine alte Leserschaft vergraulen zu wollen. Herausgekommen ist dabei ein mäßig spannender Roman. Dies liegt zum einen daran, dass er den Wechsel ins „härteste Genre“ nicht konsequent genug vollzieht. Zum weiteren jedoch an der dramaturgisch schwachen Story und den flachen, hölzernen Charakteren, die allenfalls auf dem KiKa für Begeisterung sorgen würden.
Es bleibt zu hoffen, dass Baldacci sich in seinem nächsten Roman auf althergebrachte amerikanische Tugenden besinnt, denn heroischer Pathos ist seine Stärke.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Eine Frau wird tot im Wald aufgefunden, mit einer ungewöhnlichen Uhr am Handgelenk. Was zunächst wie ein einfacher Mordfall aussieht, steigert sich bald zum Albtraum. Die nächsten beiden Opfer sind ein Liebespaar, auch sie mit den gleichen Uhren, in dramatischer Pose zur Schau gestellt. Ist der mysteriöse „Zodiac-Killer“ wieder am Werk, ein Massenmörder, der einst Los Angeles in Atem hielt und dessen Identität nie geklärt wurde?
In diese Orgie der Gewalt werden zwei Privatdetektive hineingezogen: Sean King und Michelle Maxwell, ehemalige Agenten des Secret Service. Man hat sie angeheuert, um die Unschuld eines Mannes zu beweisen, der zu einer mächtigen, aber zerstrittenen Familie gehört. Die Geheimnisse, die Sean und Michelle dabei aufdecken, führen sie auf die Spur eines Mörders, der anders ist als alle, die sie je kennen gelernt haben.
Denn es scheint, dass der Täter die Methoden berühmter Serienkiller studiert hat, nur um sie nachzuahmen. Ist er ein Psychopath, der sein makaberes Spiel mit den Opfern treibt? Oder steckt ein Plan dahinter, den niemand durchschaut?
Während die beiden versuchen, das Rätsel zu lösen, tickt im Hintergrund die Uhr. Und nur der Killer weiß, wen es treffen wird, wenn die nächste Stunde schlägt.



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