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Luc Besson - Arthur und die Minimoys

Luc Besson
Arthur und die Minimoys


Baumhaus Verlag, 2006
Gebunden
267 Seiten

Lesealter: bis 12


Leseprobe 1 (pdf, 0.5 MB)


Bestellen bei amazon.de

Von langer Hand vorbereiteter Coup

Luc Besson - Arthur und die Minimoys

Der 10-jährige Arthur ist ein Wildfang, wie er im Buche steht. Die Ferien verbringt er bei seiner geliebten Großmutter. Dort tobt er sich unbeschwert im riesigen Garten aus oder schleicht sich in Großvaters ehemaliges Arbeitszimmer; dieser verschwand vor 4 Jahren spurlos. Während seines Aufenthaltes erfährt Arthur, dass der böse Davido mit allen Mitteln das Grundstück in seinen Besitz bringen will. Es bleibt nur noch wenig Zeit, die Schulden zu bezahlen, die auf dem Haus lasten. Doch die Rettung scheint nah: Großvater hat irgendwo einen riesigen Schatz versteckt. Das Problem ist nur, dass außer den Minimoys, einem afrikanischen Stamm, niemand weiß, wo – und dass diese maximal zwei Millimeter groß werden. Doch Arthur findet einen Weg in das Land der Minimoys zu gelangen.
Für das Erzählen dieser Vorgeschichte benötigt der Autor über 100 des fast 270 Seiten starken Buches. So wundert es kaum, dass der dieser Tage in den deutschen Kinos anlaufende Film gleich die ersten beiden Bände abhandelt. Vielfältig sind die Anleihen an wohlbekannten Standardszenarien bis hin zum Bösewicht, dessen Namen nicht ausgesprochen werden darf: „Wenn du auf der anderen Seite angekommen bist, dann darfst du niemals, hörst du: niemals diesen Namen aussprechen …“ Voldemort! Ups – Jetzt bin ich doch glatt im falschen Film! M … der Verruchte!

Erst der Film, dann das Buch



Luc Bessons Angaben darüber, seit wann er an dem Film arbeitet, differieren zwischen 5 und 7 Jahren. In Frankreich erschien „Arthur et les Minimoys“ im November 2002. So kann man von der Annahme ausgehen, dass bereits bei der Entstehung des Buches ein Animationsfilm angedacht war. Luc Bessons Kultfilme „Im Rausch der Tiefe“, „Leon der Profi“ und „Das fünfte Element“ zeichnen sich durch große Bildhaftigkeit aus. Diese Stärke bringt er auch in seinen neuen Film ein – und diese fehlt im Buch, denn er ist nicht in der Lage, seine Visionen in Worte zu fassen. Die Story ist selbst für 10 bis 12-jährige zu dürftig, das Finale zu früh zu durchsichtig, um wirklich zu fesseln. Die Charakterentwicklung wirkt wie von der Stange, die Höhepunkte erreichen nicht das Level vergleichbarer Literatur. Diese Kritikpunkte bleiben natürlich auch beim Film bestehen. Doch hier kann er mit seinen Bildern trumpfen. Diese können zwar nicht mit den amerikanischen Vorbildern á la „Findet Nemo“ mithalten, sind für europäische Verhältnisse jedoch bemerkenswert und ausbaufähig.



Kill Bill – Lang lebe Christian Brückner



Eine völlige Fehlbesetzung ist übrigens die Besetzung der Synchronstimme von Arthur mit Bill Kaulitz, Frontmann der Band „Tokio Hotel“. Hier hört man wieder einmal, dass es nicht ausreicht, Liedchen zu trällern, um als Erzähler einer Figur Leben zu verleihen und eine Geschichte spannend und glaubhaft zu erzählen. Verwundern kann dies jedoch nicht, ist Besson doch als genialer Vermarkter seiner Ideen bekannt, der eine Nase für gewinnbringende Strömungen hat; unter diesem Gesichtspunkt ist Bill für die Zielgruppe des Films erste Wahl. Auch der Verlag fährt mit der Wahl von Christian Brückner als Sprecher des Hörbuchs schwere Geschütze auf – kann sich doch kein Liebhaber dieses Medium der Anziehungskraft seiner Stimme entziehen, weitestgehend unabhängig davon, welcher Altersgruppe er angehört. Der Baumhaus Verlag empfiehlt als Mindestalter „Kinder ab 9 Jahren“, was durchaus gerechtfertigt ist. Weniger gerechtfertigt ist das unnötige Aufpumpen des Hörbuches auf 6 CDs bei einer Laufzeit von ungefähr 300 Minuten. Aktuelle Rohlinge vertragen problemlos eine Datenmenge, die 70 – 80 Minuten Dauer entspricht, ohne hörbare Klangeinbußen. Da es sich vordergründig um ein Hörbuch für Kinder/Jugendliche handelt, welche nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel verfügen, hätte eine geringere CD-Anzahl evtl. eine Senkung des Verkaufspreises zur Folge gehabt.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Arthur hat richtig große Sorgen: Ein fieser Grundstücksmakler träumt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Großmutter, in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reißen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zählen kann, die ihn bei den Großeltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Großvater kann er nicht setzen - der ist nämlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden!

Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein großer, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stößt Arthur in der alten Bibliothek seines Großvaters zum Glück auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys! Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können...

Der Auftakt einer neuen Fantasyreihe: Geistreich, humorvoll, frech – allerbestes Lesevergnügen nicht nur für Kinder!

„Bessons Roman ist eine rasante Fantasystory, die mit frechem Augenzwinkern in immer unglaublichere Abenteuer verwickelt.“ Bücher

"Arthur" kommt im Dezember 2006 unter der Regie von Luc Besson in die Kinos. Mehr Infos zum Kinofilm unter "Arthur und die Minimoys"


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