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Patricia Cornwell - Defekt

Patricia Cornwell
Defekt


Hoffmann und Campe, 2007
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten 430
gekürzte Lesung
Sprecher: Franziska Pigulla
Übersetzer: Karin Dufner

Hoerprobe 1 (mp3, 1.8 MB)
Hoerprobe 2 (mp3, 2 MB)

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Jeder gegen Jeden

Patricia Cornwell - Defekt


In „Defekt“ gibt es gegenüber dem bisher wohlbekannten Scarpetta’schen Kosmos einige Änderung: Marino hat sich von der dickwanstigen Couchpotatoe zum muskelbepackten Casanova und Harley-Davidson-Fahrer gewandelt – allerdings ist er immer noch glühend eifersüchtig auf Benton. Scarpettas Nichte Lucy zieht sich immer weiter aus dem Tagesgeschäft des von ihr gegründeten Sicherheitsunternehmens und von ihrer Tante zurück; Kay und Benton leben ihre Beziehung weitestgehend telefonisch aus. Die Be- und Empfindlichkeiten wegen Nichtigkeiten führen gleich zu aggressivem Verhalten, welches sich negativ auf die laufenden Ermittlungen auswirkt. Während Kay Scarpetta versucht, das Verschwinden einer Familie aufzuklären, hat Benton ein Projekt initiiert, bei dem sich zum Tode verurteilte Serienkiller psycho- und neurologisch „sezieren“ lassen. Als Gegenleistung wird ihre Strafe in lebenslänglich umgewandelt. Sein Lieblingsmörder wurde wegen ca. 2 Dutzend Morden verurteilt; allerdings ergeben sich während der Studie Anhaltspunkte dafür, dass er mindestens 49 Leben vernichtet hat.

Leider nur fast



Patricia Cornwell hat sich bisher dadurch ausgezeichnet, kompetent und versiert dem Hörer die neuesten Erkenntnisse der Gerichtsmedizin nahe zu bringen – und letztendlich den/die Täter mit diesem technischen Aufwand zu Fall zu bringen. Nun ändert sie die Taktik und stellt sich förmlich auf die Seite des Bösen: Die Killer benutzen einfache Hilfsmittel, die es jedoch unmöglich machen, mit den herkömmlichen Mitteln Gen- oder Bluttests zu machen. Durch diesen Kniff ist wieder mehr klassische Ermittlungsarbeit vonnöten. Dadurch entsteht ein wunderbar spannender Plot, welcher den Hörer fast bis zuletzt zu fesseln weiß. Kommt man allerdings zum Finale, möchte man sich am Liebsten mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen und kopfschüttelnd ausrufen: „Och nee – nicht schon wieder!!! – wie auch bei anderen Autoren ist es wieder einmal ein manisch-depressiver-schizophrener-narzistischer, in der Jugend sexuell Missbrauchte, der als Täter hinhalten muss.



Beängstigend gut



Besonders bedrohlich wirken die Passagen, in denen eines der Opfer mit dem Täter in direkter Rede spricht. Hier wirkt die Sprecherin Franziska Pigulla beängstigend gut. Das sie über ein weitaus größeres schauspielerisches und sprachliches Vermögen gebietet, als es ihre Lesungen zahlreicher, meistens Krimis/Thriller, annehmen lässt, hat sie mit der grandiosen Performance von „Eine geheimnisvolle Erfahrung“ von Banana Yoshimoto bewiesen. Ein Fünkchen dieser hervorragenden Darstellungskraft glimmt bei den Gesprächen in direkter Rede zwischen einem der Opfer und den Tätern auf. Natürlich liest Franziska Pigulla auch den restlichen Roman gewohnt spannend und mitreißend. Doch man merkt deutlich, dass sie sich bei diesen speziellen Stellen richtig ins Zeug legt – zu selten sind die Gelegenheiten für einen Sprecher in diesem Literaturgenre, positiv aus dem Rahmen. Es ist zu hoffen, dass Franziska Pigulla in Zukunft häufiger als Sprecherin außerhalb der Genres Krimi/Thriller oder seichter Belletristik zu hören sein wird.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Wer erschoss den Arzt Johnny Swift? Und was hat das mit dem Mord an der attraktiven, bizarr tätowierten Frau zu tun? Kay Scarpetta braucht in ihrem neuen Fall die ganze Unterstützung ihres Teams und sieht sich schließlich mit einer erschreckenden Erkenntnis über ihre Nichte Lucy konfrontiert.

Hatte Lucy irgendetwas mit dem Ermordeten zu tun? Der anonyme Anruf eines Mannes, der sich die »Hand Gottes« nennt, deutet jedenfalls beängstigend darauf hin. Scarpettas Geliebter Benton Wesley ist unterdessen mit einem geheimen Forschungsprojekt zur Gehirnstruktur von Serienkillern befasst. Er wird im Fall einer ermordeten jungen Frau hinzugezogen, die auf die gleiche Weise ums Leben kam wie der Arzt. Ein Rätsel für Benton: Was haben die tätowierten Handabdrücke auf den Brüsten, am Gesäß und zwischen den Schenkeln der Frau zu bedeuten? Während Scarpetta bei ihren Ermittlungen auf das Schicksal einer spurlos verschwundenen Familie stößt, hat Lucy einen One-Night-Stand. An ihrer Gespielin fällt ihr etwas Seltsames auf: die bizarren Handabdrücke auf den Brüsten, am Gesäß und zwischen den Schenkeln …


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