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Catherine Gildiner - Verführung.  Ein Freud-Krimi

Catherine Gildiner
Verführung. Ein Freud-Krimi


Kindler Verlag, 2006
Gebunden
507 Seiten
Übersetzer: Sabine Maier-Längsfeld


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Die Psycho-Analyse auf der Couch 

Catherine Gildiner - Verführung. Ein Freud-Krimi

Kate Fitzgerald sitzt seit neun Jahren in einem Gefängnis, weil sie ihren Mann umgebracht hat. Einmal die Woche muss sie eine Sitzung mit dem Gefängnispsychiater Dr. Gardonne aushalten, den sie für einen ausgemachten Volltrottel hält. Ansonsten widmet sie sich ihren Studien zu Freud. Diese betreibt sie so intensiv, dass sie zu einer international anerkannten Expertin avanciert ist. Doch seit kurzem herrscht Unruhe in den wissenschaftlichen Zirkeln denn der charismatische Dr. Anders Konzak behauptet, unumstößliche Beweise dafür gefunden zu haben, dass Freud nur ein Scharlatan und die Psychoanalyse Humbug ist. Dr. Gardonne macht Kate ein Angebot, welches diese unmöglich ablehnen kann: Sie wird vorzeitig begnadigt, wenn sie Konzak auf den Zahn fühlt und der Freud-Gesellschaft dadurch die angeblichen Beweise in die Hände spielt. Doch einen Haken hat die ganze Sache: Die bekennende Individualistin und Einzelgängerin muss mit dem genauso gestrickten Ex-Häftling Jack Lawton zusammenarbeiten. Sie sei das Hirn, Lawton der Mann fürs Grobe. Zumindest ist Dr. Gardonne dieser Meinung. Doch halten sich seine beiden Zöglinge an die ihnen zugedachten Rollen?


Das Model und der Schnüffler 


Catherine Gildiners Szenario ist äußerst originell und genauso skurril sind die von ihr kreierten Figuren. Die Zicke Kate, der Macho Lawton, der überhebliche Anders, der durchtriebene Gardonne – sie alle sind auf ihre Weise liebenswürdig und hassenswert. Dies ist einer der Vorzüge des Romans „Verführung“ und der Titel des Romans spricht Bände. Denn der Leser wird nicht nur durch die gelungene Charaktergenerierung verführt, sondern auch durch die literarische Sprache, die perfekten, pointierten Wortgefechte zwischen Lawton und Kate, oder die allgemein verständlichen Exkurse in die Geschichte der Psycho-Analyse oder Darwins Lehren. Was auf den ersten Blick als unvereinbar scheint, vermischt Gildiner zu einem homogenen, leicht bekömmlichen und vergnüglichen Ganzen. Dabei kommt jedoch der Krimi-Plot nicht zu kurz. Denn schon bald nach Kates Entlassung auf Probe geschieht der erste Mord – und sie ist die Letzte, die man mit dem Opfer gesehen hat. Das ungleiche Ermittlerpärchen reist/flieht durch halb Europa, ständig die Angst im Nacken, von einem Haftbefehl eingeholt zu werden oder bei Misslingen des Auftrages wieder im Gefängnis zu landen. 
Bis zum Schluss vermag es die Autorin, ausgezeichnet zu unterhalten und den Leser durch geschickte Manipulation auf falsche Fährten zu locken. Wenn ein Roman den Titel „Psycho-Thriller“ im wörtlichen Sinne verdient, dann „Verführung“ von Catherine Gildiner.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Gefängnispsychiater sind der Abschaum eines ohnehin schon suspekten Berufsstandes, findet Kate Fitzgerald. Seit neun Jahren muss die inhaftierte Freud-Spezialistin einmal in der Woche zu Dr. Gardonne in die Therapie, obwohl sie ihn für einen ausgemachten Dummkopf hält. Aber im Gefängnis kann man sich die Dinge halt nicht aussuchen. Eines Tages macht Gardonne ihr ein verlockendes Angebot: Er gewährt ihr vorzeitige Entlassung, wenn sie ihm bei der Aufklärung mysteriöser Vorkommnisse im Wiener Freud-Zirkel behilflich ist. An ihrer Seite ermittelt Jackie Lawton, Privatdetektiv und Ex-Häftling mit mindestens genauso wenig Teamgeist wie Kate. Aber immerhin versprüht der bullige Typ mit den schlechten Manieren einen unwiderstehlichen Charme. Ihre Ermittlungen auf den Spuren der Psychoanalyse führen sie quer über die Kontinente. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Mörder immer einen entscheidenden Schritt voraus ist.



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