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Peter James - Stirb schön

Peter James
Stirb schön


Argon Verlag, 2006
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten 429
gekürzte Lesung
Sprecher: Hans-Jürgen Stockerl

Leseprobe 1 (pdf, 0.5 MB)

Hoerprobe 1 (mp3, 0.7 MB)
Hoerprobe 2 (mp3, 1.5 MB)
Hoerprobe 3 (mp3, 1.5 MB)

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Schlaf schön!

Peter James - Stirb schön

Tom Bryce, Geschäftsmann auf dem absteigenden Ast, sitzt in einem Pendlerzug einem fetten Mann mit Babygesicht gegenüber, der pausenlos Banalitäten in sein Handy brüllt. Als der Mann den Zug verlässt, bemerkt Tom, dass sein gegenüber eine CD auf dem Sitz hat liegen lassen. Als Computerfreak nimmt er diese an sich. Von Neugier getrieben, schaut er sich diese noch in derselben Nacht an und ist entsetzt – auf dem Monitor wird eine junge Frau auf bestialische Weise umgebracht. Zuerst hält er diesen Film für einen gutgemachten, aber perversen Film. Doch schon bald erfährt er, dass es sich um einen realen Mord, einen Snuff-Movie, handelt. Man beginnt, seine Familie und ihn mit Telefonaten und Mails zu terrorisieren: sollte er die Polizei einschalten, würde man ihn, seine Frau und seine beiden Kinder umbringen.
Als Hörer fragt man sich fast sofort: wieso warten die denn? Menschen, die professionell Snuff-Movies drehen, diese dann für horrende Summen an ein weltweites Netz von Interessenten verkaufen, und später den dicken Fahrgast umbringen, weil dieser dafür verantwortlich ist, dass „seine“ DVD in falsche Hände gelangt, lassen einen Zeugen leben??? Gesetzt den Fall, man kann mit diesem Logik-Bug leben, gibt es weitere Kritikpunkte, die einem den Spaß an dem Buch vermiesen.

Zunächst und als fast wichtigstes bei einem Hörbuch ist dies die Lesung von Hans Jürgen Stockerl. Gerade zu Beginn des Hörbuches, als Tom Bryce voller Panik nach Hause rast, weil sich seine Frau von einem merkwürdigen Anrufer bedroht fühlt, vermag er diese nicht zu vermitteln. Erst im späteren Verlauf wird seine Lesung emotionaler; doch hat er da bereits die Chance vertan, dass Hörbuch mit einem fulminanten Paukenschlag zu eröffnen. Dann die Charaktere: der Chefermittler rennt von einem Medium zum nächsten, um Hilfe bei der Lösung des Falls zu suchen. Er ist der typische Buchpolizist: unorthodox, hält sich nicht an die Regeln etc. Seine Chefin gibt ihm eine letzte Chance, sich zu bewehren: nur wenn er den Fall bis zu einem bestimmten Stichtag löst, wird er nicht in ein Kuhkaff versetzt. Sein Assistent verliebt sich in die bildschöne Pathologin; irgendwann landen sie im Bett. Wieder einmal ist der Mann im Bett der Langweiler und die Schöne macht ihn so richtig fertig, inkl. brennender Kratzer ihrer Fingernägel auf der gesamten Länge seines Rückens. Die Pädophilien sind alle samt dick, fett, hässlich, aufgeschwemmt.

Der Plot selber ist aus ähnlichem Papier gefaltet: nichts Neues zwischen den Buchdeckeln. So ausgefallen der Plot in seinem letzten Thriller „Stirb ewig“ war, so abgenutzt ist dieser in „Stirb schön“. Hier wird einfaltslose Massenware geboten, die sich zum schnellen Durchlesen und Vergessen geradezu anbietet. Man sollte lieber zum halb so dicken, aber viermal so spannenden „Tannöd“ von Andrea M. Schenkel greifen.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Zimmer umher. In diesem Moment öffnet sich die Tür und ein Mann tritt ein. Er umarmt sie von hinten, dann plötzlich zieht er ein Messer und sticht zu. Wieder und wieder.

Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss. Denn die Killer haben sich schon bei ihm gemeldet – per Mail, natürlich.


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