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John R R Tolkien - Das Silmarillion

John R R Tolkien
Das Silmarillion


Der Hörverlag, 2005
Anzahl CDs: 13
Laufzeit in Minuten 926
ungekürzte Lesung
Sprecher: Achim Höppner

Hoerprobe 1 (mp3, 1.9 MB)

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Der Hörverlag in Peter Jacksons Fußstapfen

John R R Tolkien - Das Silmarillion

Lange Zeit galt Tolkiens „Der Herr der Ringe“ als unverfilmbar. Doch Peter Jackson gelang das unmöglich scheinende und brachte die Trilogie auf die Kino-Leinwand. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Dialoge in Elbensprache zwischen Arwen und Aragorn, die zu den bewegendsten Augenblicken der Filme zählen und die den Schauspielern von den Lippen ging, als sei elbisch ihre Muttersprache.
„Der Herr der Ringe“ beantwortete nicht alle Fragen, die sich im Laufe des umfangreichen Werkes aufwarfen. Diese Lücken schließt das „Silmarillion, an dem Tolkien über 50 Jahre, bis zu seinem Tod, gearbeitet hat und welches erst posthum mit Einwilligung seines Sohnes veröffentlicht wurde.

Das Buch, mehr eine Chronik der Ereignisse den ein Roman, beginnt mit dem ersten Krieg auf „Arda“. Der böse Melkor hat fast die Oberhand über die Valor, die Verteidiger der alten Welt, gewonnen, da erscheint der Geist Tulkas und vertreibt Melkor. Tulkas schließt sich den Valor an und so endet der erste große Krieg.

Im weiteren Verlauf erfahren wir u. a., wie das Elben,- Menschen- und Zwergenvolk nach Mittelerde kam, warum Gondor von einem Truchsess regiert wird, wie „der eine Ring“ entstand und welche Bewandtnis es mit Mordor und Moria hat. Doch nicht alle Episoden handeln von Schlachten, Kriegen oder Kämpfen. Eine der schönsten enthaltenen Geschichten ist die tragische Liebesgeschichte zwischen dem Menschen Beren und der Elbin Luthien, auf die auch in „Der Herr der Ringe“ Bezug genommen wird. Trotz der Vielzahl der auftretenden Personen verwand Tolkien viel Zeit auf die glaubwürdige Charakterentwicklung wobei ihm besonders das Verhältnis von der Person zu verwurzelten Traditionen wichtig war. Durch diese Verknüpfung von Raum und Zeit gelingt es ihm, einen weit über das Übliche hinausgehenden Kosmos zu schaffen, der bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat.



Gandalf spricht



Dieses grandiose Fantasy-Epos ist jetzt als vollständige Lesung auf 13 CDs im Hörverlag erschienen. Niemand geringerer als Achim Höppner, die deutsche Synchronstimme von „Gandalf“, konnte als Sprecher gewonnen werden und macht dieses Hörbuch zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Trotz der Vielfalt der Personen, Orte und Landschaften vermag er allem einen eigentümlichen Klang zu verleihen, so dass man sich im Geiste in diese herrliche Chronik versetzt fühlt. Besonderen Genuss bereitet dabei seine Art, die elbischen Bezeichnungen auszusprechen – vielleicht kam ihm hierbei die Arbeit an der Kino-Fassung zu Gute. Neben den CDs liegt dem Hörbuch noch ein 80-seitiges Buch bei, das noch viele Informationen zu Tolkien, dem Silmarillion etc. enthält.

Fazit: An diesem Hörbuch führt für Freunde anspruchsvoller Fantasy-Literatur kein Weg vorbei. Angefangen von der Präsentation über die Lesung bis hin zum Bonus-Material ist dieses Hörbuch einfach perfekt.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Erzählt wird der gesamte Mythos, an dessen Ende die Geschichte von Der Herr der Ringe die Drei Zeitalter abschließt: jener fernen Epoche, in der die Ringe geschaffen wurden, Sauron an die Macht kam, Elben und Zwerge ihre magischen Kräfte erlangten und der Krieg von Mordor wütete.
Lange vor Der Herr der Ringe entwarf J. R. R. Tolkien die Mythenwelt von Mittelerde, die Achim Höppner mit epischer Wucht liest.

Das Silmarillion erzählt die Götter und Heldensagen Mittelerdes von der Erschaffung der Welt bis zum Beginn des Dritten Zeitalters, in dem die Hobbits leben. 

»Das Silmarillion« erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters – jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des »Herrn der Ringe« immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. (Und manche von ihnen, wie Elrond und Galadriel, aber auch Sauron, haben sie miterlebt.) Es ist die Zeit der Elben, der Langlebigen, deren Liebe zu den Dingen so weit ins einzelne geht, daß sie allem Namen geben. Die Menschen (die Kränklichen, die Nachtfürchtigen, die Unbegreiflichen) kommen eben erst aus den Wildnissen des Ostens hervor.

In dieser Welt, wo noch nicht alle Wege krumm sind, entwickelt sich auch die Erzählung in mächtigeren Bahnen, als wir es seither kennen. Melkor, der Meister des Verrats, raubt die Silmaril, in denen das Licht verschlossen liegt, das älter ist als Sonne und Mond; und Feanor und seine Söhne, um sie zurückzugewinnen, sagen ihm einen hoffnungslosen Krieg ohne Ende an. Ein Erdteil von Geschichten kommt in Bewegung, Geschichten, die in den Liedern der Elben besungen und hier im „Silmarillion“ erzählt werden.

Obwohl das »Silmarillion« erst lange nach dem Tod des Autors von seinem Sohn herausgegeben wurde, ist es früher entstanden, als »Der Herr der Ringe«. Die Geschichten um Mittelerde hatten sich für Tolkien über mehr als fünfzig Jahre hin zu einer Tradition verbunden, der er zuletzt mehr wie ein Philologe oder Historiker denn ein „Erfinder“ gegenüberstand. Und so betraten die Hobbits und ihre Gefährten im »Herrn der Ringe« diese schon fertige Welt, den festen Boden der Legende unter den Füßen.


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