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Ian Rankin - So soll er sterben

Ian Rankin
So soll er sterben


Random House Audio, 2005
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten 450
gekürzte Lesung
Sprecher: Udo Wachtveitl
Übersetzer: Heike Steffen, Claus Varrelmann

Hoerprobe 1 (mp3, 1.7 MB)

Bestellen bei amazon.de

Unsympathischer Kommissar in hanebüchener Story

Ian Rankin - So soll er sterben

Traditionell wird in fiktionaler Literatur auch Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Strömungen genommen. Auch Ian Rankin trägt dieser in seinem neuesten Werk Rechnung und thematisiert Fremdenhass, Menschenschmuggel und die Machtlosigkeit des Establishments gegenüber einer verfehlten Immigrationspolitik. Doch ist er Kriminalschriftsteller und so spielen Mord, Mobbing, Sadismus, Vergewaltigung, Prostitution, mysteriöse Leichenfunde, Neonazis, sensationslüsterne Boulevardpresse und korrupte Beamte weitere Rollen in „So soll er sterben“. Gelingt die Synthese? Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Nein!

Vergleichsweise harmlos beginnt dieser Fall: ein illegaler Einwanderer wird ermordet in einer Trabantenstadt, einem sozialen Brennpunkt Edinburghs, aufgefunden. Kommissar Rebus übernimmt die Ermittlungen doch halt, gleichzeitig wenden sich die Eltern eines verschwundenen Mädchens an die Polizei. Besonders brisant: bereits einmal war diese Familie Opfer eines grausamen Verbrechens. Wird sich diese Tragödie wiederholen? Noch bevor diese Frage geklärt werden kann wird der Hörer schon vom nächsten Ereignis eingeholt: ein mysteriöser Skelettfund gibt Rätsel auf doch bevor sich der Hörer mit diesem neuen Fall anfreunden kann erfährt man, dass der ehemalige Peiniger der oben genannten Familie just jetzt aus dem Gefängnis entlassen wurde. Au weia! Will man sich gerade von diesem Schock erholen erfolgt die nächste Adrenalinspritze: skrupellose Menschenhändler haben ihre schmutzigen Hände im Spiel. Das Zentrum dieser Machenschaften befindet sich im „Schamdreieck“, einem berüchtigten Rotlichtdistrikt.

Klingt doch alles sehr spannend nicht wahr – ist es aber nicht. Zu viele Figuren, zu häufig wechseln die Schauplätze, zu flach die Dialoge, zu nervig das ständige Genöhle des Kommissars Rebus, zu groß das Herz seiner Assistentin, nein nicht Harry, sondern Siobhan und vor allen Dingen viel zu viele Handlungsstränge.

Den Zweck eines mobilen Unterhaltungsmediums erfüllt dieses Hörbuch nur unzureichend. Dies liegt teilweise an den teils fremdartigen Nachnamen der Protagonisten, die im Laufe des Vortrages auch noch verschiedentlich klingen. Hier wäre eine kurze Namens- und Ortsliste als Zugabe zum Hörbuch ideal gewesen. Zum zweiten verliert man durch die anfangs häufigen Orts- und Personenwechsel schon mal den roten Faden, wenn der Geräuschpegel der Umwelt den der Kopfhörer übersteigt. Obwohl einige Verlage bereits auf die für den Transport in Bus und Bahn wesentlich komfortableren Schmuck- oder Pappboxen umgestiegen sind, wird diese Ausgabe noch im Juwel-Case ausgeliefert.

Fazit: Weniger wäre mehr. Misslungener Versuch, eine allenfalls durchschnittliche Story durch Aufpfropfen sozialkritischer Elemente zu einem Gassenfeger zu machen. Auch der eher unsympathische Kommissar lädt nicht zum Verweilen ein so dass dieser Roman nur echten „Rebus-Fans empfohlen werden kann.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Der neue Fall für Detective John Rebus.

Ein illegaler Einwanderer wird ermordet in einer Edinburgher Sozialsiedlung gefunden – ein Mord mit rassistischem Hintergrund oder etwas ganz anderes? Die Spuren führen Inspector Rebus von der berüchtigten Sozialsiedlung Knoxland geradewegs in die Tiefen der Edinburgher Unterwelt. Unterdessen kümmert sich Siobhan Clarke um den Fall eines verschwundenen Mädchens, und auch sie taucht bei ihren Ermittlungen ein in die dunkelsten Ecken Edinburghs, in das berüchtigte »Schamdreieck«. Was zunächst wie purer Zufall erscheint, erweist sich allmählich als logischer Zusammenhang. Denn hier, in den zwielichtigen Kneipen und Bars, halten ein paar Männer alle Fäden in der Hand, zu deren Geschäften auch Menschenhandel im großen Stil zählt. Und die es gar nicht gerne sehen, wenn Rebus und Siobhan Clarke ihre Kreise stören …

Als bester Spannungsroman des Jahres mit dem British Book Award ausgezeichnet.


"Ian Rankins Romane um John Rebus und Siobhan Clarke gehören zum Besten, was Schottland seit der Erfindung des Single Malt Whiskys hervorgebracht hat. Auch der 14. Band um den mürrischen Inspektor, der seinen täglichen Frust im Bier ertränkt, überzeugt: dank spannender Handlung, dank bissigem Humor und dank dem mitleidlos sozialkritischen Blick auf die schottische Gesellschaft."
Schweizer Familie
"Mit 'So soll er sterben' hat Ian Rankin einen brillanten, facettenreichen Thriller geschrieben, der als bester Spannungsroman des Jahres mit dem British-Book-Award ausgezeichnet wurde. Zu Recht."
Gala
"Ian Rankin, der Balzac Schottlands, macht seine Sache mit jedem Buch ein bißchen besser. Und blutiger."
Die literarische Welt
"Für die Freunde der schottischen Kulturmetropole (...) sind die Kriminalromane Ian Rankins um den rauhbauzigen aber natürlich liebenswerten Rebus seit 1987 ein zuverlässig sprudelnder Quell stetiger Freude."
Berliner Zeitung
"Ian Rankin ist nicht nur Englands erfolgreichster Krimiautor, er wird auch immer noch besser."
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