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Maeve Binchy - Insel der Sterne

Maeve Binchy
Insel der Sterne


Bastei Lübbe, 2005
Anzahl CDs: 4
Laufzeit in Minuten 280
gekürzte Lesung
Sprecher: Joseline Gassen

Hoerprobe 1 (mp3, 3.4 MB)

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Reise zum Ich

Maeve Binchy - Insel der Sterne

Eine buntgemischte Gesellschaft hat sich da an einem gerade angebrochenen Abend in Andreas Taverne versammelt, auf einer kleinen Insel irgendwo in der Ägäis. Es ist Sommer, man ist entspannt, sitzt beisammen, und doch ist jeder Allein. Man beteiligt sich an den Gesprächen, dem Gelächter und Witzen, und spürt doch, dass man „Sich“ keinen Schritt näher gekommen ist. Man möchte sich so gerne Luft machen, den Druck ablassen, endlich für seine Ängste und Wut ein Ventil finden, seine Gefühle mit jemandem teilen, Nähe und Menschlichkeit spüren. Warum, so fragt man sich, ist man denn vor seinen Problemen geflohen, und ausgerechnet nach Griechenland? Doch man findet keine Antwort und ist seinen Sehnsüchten keinen Schritt näher gekommen.
Die Blicke, die gerade noch ziellos träumend über das herrliche Panorama der still daliegenden Bucht glitten, frieren voller Entsetzen ein, denn vor den Augen der Tavernengäste spielt sich eine unglaubliche Katastrophe ab: ein mit Touristen und Einheimischen vollbesetztes Ausflugsboot ist in Brand geraten und, bevor noch jemand reagieren oder Hilfe leisten kann, explodiert es und reißt viele Menschen in den Tod.

Im Laufe der Nacht rücken die Anwesenden näher zusammen und es entwickelt sich eine intime Atmosphäre. Erst diese macht es ihnen möglich, offen und schonungslos über ihre Schwierigkeiten zu reden. Im Laufe der Nacht stellen sie fest, dass sie alle eines gemeinsam haben: jeder der 6 Protagonisten befindet sich auf die eine oder andere Art auf der Flucht.

Personalkarussell



Das Einzelkind David hat kein Interesse daran, die Maklerfirma seines Vaters zu übernehmen und will seine eigenen Ziele verfolgen, gegen den Willen seines dominanten Vaters.
Elsa steht vor den Trümmern ihres bisherigen Daseins: „Die Liebe ihres Lebens“ hielt vor ihr geheim, dass er seine kleine Tochter im Stich gelassen hat, genau wie sie von ihrem Vater als Kind im Stich gelassen wurde. Da ihr Partner gleichzeitig auch ihr Chef war, verliert sie auch ihren Job als TV-Reporterin.
Thomas kommt nicht damit klar, dass seine Ex-Frau einen neuen Partner hat und befürchtet auch, dass ihm dieser „Stiefvater“ seinen Sohn Bill entfremdet.
Fiona ist gegen besseres Wissen mit ihrem flegelhaften Freund Shane durchgebrannt, den weder ihre Familie noch ihre Freunde akzeptierten.
Vonni, eine irische Auswanderin, lebt schon seit Jahren auf der Insel und hat für jeden die Lösung seiner Probleme parat, nur ihre eigenen sieht sie nicht.
Andreas, gealterter Tavernenwirt, kann bis heute nicht verwinden, dass sein Sohn vor 9 Jahren nach einem Familienstreit nach Amerika ausgewandert ist und seit dem kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat. In der Geschichte kommt ihm eine besondere Rolle zu, denn ähnlich wie John Singer in „Das Herz ist ein einsamer Jäger" wirkt er wie ein Katalysator und führt den Plot zu einem versöhnlichen und positiven Ende.



Wo ich bin ist Irland



Maeve Binchy ist, neben ihrer Fähigkeit, ihren Charakteren Wärme und Menschlichkeit zu verleihen, für die wunderschönen, detaillierten und von Lebendigkeit sprühenden Landschaftsbeschreibungen bekannt. Obwohl ein Handlungsort wie Griechenland mit seiner geschichtlichen Bedeutung förmlich dazu herausfordert, sich dieser Fähigkeit hemmungslos zu bedienen, verzichtet die Autorin fast völlig darauf. Dies tut allerdings der erzählerischen Qualität dieses Romans keinen Abbruch, sind doch die auftretenden Personen so liebevoll gezeichnet wie eh und je, so dass man fast glauben könnte, es wären alles Iren.



Am Anfang ist es ein Thriller



„Insel der Sterne“ beginnt mit einem Paukenschlag und Joseline Gassen sorgt gleich zu Beginn des Hörbuches mit stimmlicher Akrobatik dafür, dem Hörer das Entsetzen und den Horror nahe zu bringen, den die zufällig zusammengetroffene Gruppe beim Anblick des Bootsunglücks packt. Gerne begleitet man sie, wenn sie uns, mal sanft mal laut, mal schnell oder langsam, dann wieder flüsternd, hauchend oder erschreckt am Schicksal der 6 Personen teilhaben lässt. Dabei strahlt sie über die gesamte Länge des Hörbuches, ca. 283 Minuten, immer eine Wärme, Menschlichkeit, Harmonie und einen Optimismus aus, der uns sicher bis zum warmherzigen und herzerwärmenden Ende der Geschichte begleitet – genau die richtige Art von Erzählung für kalte Herbst- oder Winterabende, um sich, schön gemütlich in eine Decke gehüllt, relaxt von Maeve Binchy und Joseline Gassen nach Griechenland entführen zu lassen.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Ein langer heißer Sommer in Aghia Anna auf einer griechischen Insel. Hier treffen sich vier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen dort gestrandet sind: die Irin Fiona, die ihre Eltern und Heimat Hals über Kopf verlassen hat; die Deutsche Elsa, die vor ihrer Liebe zu Dieter geflohen ist; David, aus einer englisch-jüdischen Familie, der das Broker-Geschäft seines Vaters übernehmen soll; und der Thomas aus Los Angeles, dessen Frau sich von ihm getrennt hat. Jeder ist an einem anderen Punkt seines Lebens.


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