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Veronique Olmi - Meeresrand

Veronique Olmi
Meeresrand


Hoffmann und Campe, 2004
Anzahl CDs: 1
Laufzeit in Minuten 70
Lesung
Sprecher: Gilla Cremer

Hoerprobe 1 (mp3, 2.1 MB)

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Erschütterndes Psychogramm einer Kindsmörderin

Veronique Olmi - Meeresrand

Oberflächlich betrachtet geht es in diesem Kammerstück darum, dass eine Mutter mit ihren zwei Kindern endlich einmal ans Meer möchte. Die Fasziniation der Mutter geht dabei weniger von Sand, baden und Eisessen aus als von der Sehnsucht nach einem Ende. Dort, wo der Himmel und das Meer aufeinanderstossen, so glaubten schon alte Seefahrernationen, ist das Ende der Welt. Dort findet man Ruhe und Zufriedenheit, muss sich nicht mit den alltäglichen Problemen befassen und kann sich endlich fallen lassen.

Aber in diesem Roman geht es nicht um alltägliche Probleme einer Mutter. Es geht um eine Kindsmörderin. Allein der Begriff dürfte bei einigen Lesern Gänsehaut und wohliges Gruseln auslösen. Doch seien Sie gewarnt, dieses Buch ist knallhart. Madame Olmi schildert das Psychogram der Kindsmörderin nicht aus einer abgehobenen Position, sondern befindet sich im Kopf. Wir erfahren alles, in allen Details, auch dass, was wir nicht wissen wollen. Nur eins erfahren wir nicht, das Motiv. Aber Madame Olmi schildert uns das gesamte soziale Umfeld solcherart, dass kein Zweifel darin besteht, dass die so häufig gehörte Formel "das Milieu war Schuld" hier auch nicht greift.

Am Ende des Romans bleibt der Hörer erschüttert und seinen eigenen Ängsten überlassen in seiner Wohnung zurück und ist genötigt, altüberkommene Vorstellung ganz neu zu überdenken - und dies selbst auch für Personen, die bisher kinderlos sind.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation


„… wie der Stich einer Klinge
ins Herz.“ Der Spiegel

Ohne jedes Pathos, sanft, aber zwingend zugleich, zieht Gilla Cremer die Hörer in ihren Bann und nimmt sie mit in die bestürzende Not und Einsamkeit einer Mutter, die für ihre Kinder keine Zukunft mehr sieht. Nur zu einem ist sie fest entschlossen: Ihre beiden Jungs sollen das Meer sehen, wenigstens einmal. Sie wollen sich ein besonderes Erlebnis gönnen. So nehmen sie sich ein einfaches Hotel, gehen essen, besuchen die Kirmes. Bis alles Geld und die letzten Kraftreserven verbraucht sind ...


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