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Ulla Hahn - Das verborgene Wort

Ulla Hahn
Das verborgene Wort
Auszüge aus dem Buch

Der Audio Verlag, 2002
Anzahl CDs: 2
Laufzeit in Minuten 140
gekürzte Lesung
Sprecher: Ulla Hahn


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Blick aus Kinderaugen auf eine katholische Jugend

Ulla Hahn - Das verborgene Wort

Ulla Hahn schildert in "Das verborgene Wort" die Kindheit von Hildegard Palm. Die Geschichte beginnt in den 50 Jahren und endet in den späten 60. des 20. Jahrhunderts.

Alle Geschehnisse werden aus der Sicht des Kindes geschildert und es folgen häufig auch keine Erläuterungen durch Erwachsene an den Stellen, an denen Hildegard Gesehenes oder Gehörtes nicht richtig zu- oder einordnen kann.

Dieses macht einen Teil des Reizes des Romans aus. In großartigen, phantasievollen Bildern schildert Ulla Hahn die aus Engstirnigkeit und Bigoterie bestehende Welt eines kleinen Dorfes im Sauerland. Die Eltern sind streng und erziehen ihre Tochter nach rigorosen katholischen Glaubensgrundsätzen. Widerworte, eigene Meinung und "Lügengeschichten" sind verboten. Trotz dieser Ressentiments entwickelt sich Hildegard ganz anders als von den Eltern gewünscht.

Sie begehrt auf, wo andere kuschen; sie erzählt phantasievolle Geschichten und entdeckt die Literatur für sich statt sich auf die Lektüre der Bibel zu beschränken. Dies führt natürlich in dem kleinen Dorfverband dazu, dass Hildegard als die "Andere" bezeichnet wird. Man schließt sie zwar nicht aus, allerdings treten ihr gegenüber die anderen Dörflinge reserviert, manche feindsinnig, andere wiederum durchaus wohlwollend aber irritiert auf.

Ulla Hahn ist mit ihrem Roman ein großes Zeitporträt des muffigen Deutschlands am vorab der Studentenrevolution gelungen. Die Dominanz des Katholizismus, die Ablehnung allen Neuen und Fortschrittlichen, die Strenge der Erziehung, die drakonischen Maßnahmen, den Willen der Eltern und/oder Pfarrers durchzusetzen; all dies kommt in diesem Roman prägnant zur Geltung.

Leider umfaßt dieses Hörbuch nur einen Teil des fast 600 Seiten umfassenden Romans.

Diese sind jedoch ungekürzt und werden von der Autorin selber vorgetragen. Ein Stück jüngste Geschichte wird hier gekonnt präsentiert.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

»Was bleibt und überwiegt, ist Bewunderung: […] für den beeindruckenden, streckenweise überwältigenden Roman, der aus dem nährstoffarmen Boden dieser Provinz erwachsen konnte.« Martin Ebel in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹

»Eine dicht erzählte Geschichte, die nie langatmig wird, die bis in die Lebensentwürfe der Nebenfiguren hinein brillant konstruiert ist. Klug und sprachlich wunderschön. Ein Roman, an dem die Lyrikerin Ulla Hahn viele Jahre gearbeitet hat und für den sich jede Stunde Lesezeit lohnt.« Birgitte extra (Buchspecial)

»Wer wissen will, wozu Literatur im Stande ist, der kann es sich von diesem Roman zeigen lassen.« Sandra Leis im ›Bund‹

»Dieser Roman hat ein schlagend wirkliches Herz und ein Charaktergesicht. Und während der Rhein im Hintergrund dahinströmt und mit dem Reichtum des Inhalts beinahe über die Buchdeckel schwappt, wird hier eine deutsche Geschichte erzählt im Format eines großartigen Mädchens.« Tanja Jeschke in der ›Stuttgarter Zeitung‹

»Ein faszinierendes, wunderschön geschriebenes Buch, das dem ›geheimen Orden‹ [der Leser] neuen Zulauf bescheren könnte.« Duglore Pizzini in der ›Presse‹

»Dieser Erziehungs- und Bildungsroman ist eine wunderbare Lektüre. Wer hätte gedacht, dass das Schiller’sche Pathos von der Freiheit der Gedanken noch einmal so überzeugen könnte wie in diesem Roman über ›dat Heldejaad‹ aus Dondorf, das sich befreit aus der lieblosen, knechtenden Enge eines proletarischen Haushalts mit der Kraft des Wortes?« Stuttgarter Nachrichten

»Und warum interessiert diese ellenlange Geschichte von 600 Seiten? Weil in diesen Zeiten der Kurznachrichten und Schnellschreiberei, der hastigen Meinungen und hohlen Polemiken diese Ausführlichkeit das Herz wärmt […] Ein unübertreffliches Sittengemälde.« Jürgen Flimm in der ›Woche‹

»Wie das kleine Kind aus Steinen Geschichten herausliest, nach dem Verhältnis von Worten und Dingen sucht und in Märchen die Magie der Sprache entdeckt oder aber als intelligente Schülerin leiden muß, das ist mit so viel Feingefühl und Beobachtungsreichtum dargestellt, daß allein diese schon reichen Lohn für die Ausdauer bei der Lektüre des Buches darstellt.« Gerhard Schulz in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹

»Wegen seiner Lebensfülle und seines authentischen Zeitkolorits vermag der Text in seinen Bann zu schlagen. Und wegen des Leidensdrucks, der sich mit liebevoller, nie gehässiger Ironie und Situationskomik zur Geschichte eines persönlichen Triumphes verbindet.« Katrin Hillgruber in der ›Badischen Zeitung‹

Lesermeinung (amazon.de):»Welche Kraft und welch' Ausdruck die deutsche Sprache besitzen kann! Es ist schon erstaunlich, wie eine Schriftstellerin aus Banalitäten des Alltags eine sinnesraubende Wortzauberei erschafft. Der Roman ist über große Strecken an Poesie kaum zu übertreffen und sucht in der zeitgenössischen Literatur Vergleichbares! Ulla Hahns Roman ist eine wunderbare, über Strecken schmerzhafte Beschreibung des Lebens, Fühlens und Denkens eines Kindes der 50er Jahre. Geht oder ging es mir in den 60er Jahren, der heutigen Generation, anders? Das bisschen Kölsch stört nicht! Ganz im Gegenteil: Die Wortklaubereien manch anderer, oftmals preisüberhäufter, Schriftsteller/innen werden ad absurdum geschrieben! Ein wunderbarer Roman! Auf diesem Wege mein Dank für viele Stunden intensiven Lesens, Verstehenlernens und der Genugtuung, endlich eine der deutschen Sprache mächtigen Schriftstellerin gefunden zu haben. Liebe Ulla Hahn: Wann folgt die Fortsetzung? Mit 14 oder 15 Jahren fängt das Leben doch erst an!«


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