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Keine Sicherheit
George R. R. Martin - Das Lied von Feuer und Eis
Dieses Hoerbuch wurde uns von Audible zur Verfügung gestellt
Die in „Das Lied von Eis und Feuer“ beschriebene Welt erinnert mehr an das Mittelalter König Arthus’ als an einen klassischen Phantasy-Roman. Im Mittelpunkt des ersten Hoerbuches steht die Familie von Eddard Stark. George R. R. Martin führt ihn und seine Kinder gleich zu Beginn des Hoerbuches auf dem Ritt zu einer Hinrichtung ein. Dies geschieht jedoch nicht auf die klassische Weise, in dem ein übergeordneter Erzähler berichtet, sondern jeder einzelne Charakter erzählt aus seiner Sicht von den Geschehnissen. Auch die einzelnen Kapitel des Romanzyklus sind nicht mit Zahlen oder Überschriften benannt, sondern tragen den Namen des jeweiligen Erzählers. Mit diesem Kunstgriff erfährt der Hoerer viel über die Außenwahrnehmung der Protagonisten. Doch nicht nur diesen Einblick gewährt die außergewöhnliche Erzählart. Starke Gefühle, wie beispielsweise Liebe, Hass, Wut, können so viel intensiver zum Ausdruck gebracht werden. Dadurch ergeben sich zwangsläufig im Laufe der epischen Geschichte viele verschiedene, alles glaubwürdige, Blicke auf alle Handelnden, die häufig völlig entgegen gesetzt sind. Der Hoerer ist in einer ständigen Spannung, ob der Eindruck, den er bisher von jemandem gewonnen hat, ein paar Seiten später noch gilt. Und das Schöne dabei ist: die verschiedenen Charaktere wiederholen bei ihren Erzählungen nicht noch einmal geschehenes, sondern führen die Geschichte weiter. So ergeben sich alleine durch diese Technik zwei sich ständig weiter entwickelnde Erzähl-Layer.
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Furor in Aus-Wisch
John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwei neunjährige Jungen, Bruno und Schmuel, treffen sich und schließen Freundschaft. Dies wäre nicht weiter ungewöhnlich, wäre nicht Aus-Wisch der Ort, an dem Beide leben – jeder auf der anderen Seite eines durch Stacheldraht und Starkstrom gesicherten Käfigs: auf der einen Seite der Sohn einer Nazigröße, auf der anderen ein polnisches Kind jüdischer Abstammung. Doch es wird nicht nur die tragische Geschichte einer Freundschaft erzählt. Auch der Zerfall der vierköpfigen Familie, bestehend aus den Eltern sowie Bruno und seiner Schwester Gretel, ist Bestandteil der Geschehnisse. Als literarisches Mittel lehnt sich Boyne an die klassische Form des Märchens an. Ein „Belehrungsfaktor“ ist gegeben. In zwei Punkten weicht er allerdings vom Vorbild ab: Bruno macht nicht die gewohnte, zum glücklichen Ende führende Wandlung durch – und der Roman endet in einer Katastrophe.
Bei den Namen der beiden Kinder in John Boynes Jugendbuch „Der Junge im gestreiften Pyjama“, Bruno und Gretel, assoziiert man unwillkürlich die Figuren Hänsel und Gretel aus Grimms gleichnamigem Märchen.
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Bärtige Frauen sind die Besten
Markus Heitz - Die Zwerge
Das Hörbuch beginnt gleich mit einer der in der Geschichte zahlreich vorkommenden Schlachten, die, im Gegensatz zu vielen Phantasyromanen, in den meisten Fällen für „Die Guten“ schlecht ausgehen: Eine Rotte Zwerge bewacht das riesige, durch mächtige Zauber geschützte Steintor, welches den Zugang zum Geborgenen Land gegen unerwünschte Eindringlinge schützt. Plötzlich erfolgt ein Angriff und zum Entsetzen der Bewacher öffnet sich plötzlich das Tor; sie werden überrannt und das Böse verschafft sich Zugang.
Gleichzeitig wird in einem anderen Teil des Landes der unter Menschen aufgewachsene Zwerg Tungdil mit einer heiklen Mission beauftragt, die über Tod oder Überleben des Geborgenen Landes entscheidet.
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Die Umkehrung der Nahrungspyramide
Howard Philip Lovecraft - Der Flüsterer im Dunkeln
Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.
Mr. Wilmarth, Professor und Hobby-Ethnologe, bemerkt in den Zeitungsartikeln Einzelheiten, die merkwürdige Übereinstimmungen mit alten Sagen und Mythen der Indianer aufweisen. Als Wissenschaftler ist er jedoch der Überzeugung, es hier mit Aberglauben zu tun zu haben. Doch eines Tages erhält er einen Brief aus New Hampshire der ihn aufhorchen lässt: Der Absender, ein gewisser Mr. Akeley, behauptet, unumstößliche Beweise für die Existenz einer außerirdischen Rasse auf der Erde zu haben.
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Mister Wichtig
Jonathan Stroud - Bartimäus - Das Auge des Golem
Die Geschehnisse in Jonathan Strouds zweitem Buch „Bartimäus – Das Auge des Golem“ setzen über zwei Jahre nach „Bartimäus und das Amulett von Samarkand“ ein. Neben London spielt Prag eine große Rolle. Erst durch die Zerstörung Prags durch den englischen Premierminister Gladstone vor über 100 Jahren stieg London zur Zauberermetropole auf. Prag bot damals als ultimative Waffe Golems auf. Doch diese waren Gladstones Magierstab nicht gewachsen. Und so ging mit Prag auch das Wissen darüber unter, wie man einen Golem erschafft – so glaubte man zumindest …
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Eines der besten Kinderhörbücher der letzten Zeit
Hennig Boetius - Troll Minigoll von Trollba
Troll Minigoll von Trollba sieht aus wie ein Golfball: klein, weiß und rund ist seine Tagesgestalt. Denn Trolle erwachen nur nachts zum Leben und nehmen dann eine menschenähnliche Gestalt an. Die Insel Trollba ist seine und die Heimat vieler weiterer Trolle, die bisher in friedlicher Eintracht zusammenleben. Einen besonderen Spaß machen sich Trolle daraus, Menschen zu erschrecken und so ist die Freude groß, als in der Nähe eine Familie ihr Zelt aufschlägt. Doch dummerweise wird Minigoll in seiner Steinform mit eingepackt, als diese nach Hause fahren. Dort erlebt er merkwürdige Dinge, sitzen die Menschen doch täglich stundenlang vor einem viereckigen Kasten, in dem „kleine Schreimenschen“ ihr Unwesen treiben. Vielleicht ist dieser der Anführer der Menschen, der diesen Befehle erteilt?
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Heiliger Herr im Himmel – ist das nicht geradezu herrlich!
Clive Staples Lewis - Die Chroniken von Narnia 01 - Das Wunder von Narnia
Polly und Digory, zwei Kinder aus London, blicken sich ängstlich um. Doch die sie umgebende Dunkelheit ist undurchdringlich. Kein Laut ist zu hören und selbst die Luft scheint still zu stehen. Sie befinden sich in einem Nichts. Doch dieses Nichts beginnt zu klingen. Ein Gesang ohne Text und Melodie erklingt, wechselt die Richtung, ja scheint sogar aus dem Boden unter ihren Füssen zu kommen. Es ist das Schönste, was die Beiden je gehört haben. In die dunkle Stimme fallen
weitere ein, unzählige kalte klare klirrende Silberstimmen. Und als ob eine unsichtbare Hand einen Schleier wegreißt, prangen am Himmel von einer Sekunde auf die nächste unzählige flammende Sterne, Sternbilder, Planeten und Galaxien. Bevor sie sich von ihrer Überraschung erholen können, geht langsam die Sonne auf und sie erblicken den Sänger. Es ist ein riesiger, zotteliger Löwe.
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Wie man im Geisterreich zum V.I.P. wird
Louise Arnold - Arthur Unsichtbar und der Schrecken von Thorblefort Castle
Tom Golden heißt einer der beiden Helden im Hörbuch „Arthur Unsichtbar und der Schrecken von Thorblefort Castle“ der englischen Autorin Louise Arnold – und sein Nachname ist das einzige, was in Toms Leben golden ist: nach einem Umzug muss er auf eine neue Schule gehen; hier ist er der „Freak Boy“, der Aussätzige der Klasse. Besonders „Big Ben“, Anführer der berüchtigten „Spuckenden Kerle“, hat es auf ihn abgesehen. Jeder Schultag ist für Tom die reine Tortur; jeden Tag wünscht er sich einen Freund, der ihm zur Seite steht.
Eines Tages trifft es ihn besonders hart: auf seinem Nachhauseweg gerät er an Big Bens Gang. Doch statt, wie gewöhnlich, in Tränen auszubrechen, bricht es plötzlich aus ihm heraus: „Du bist nicht groß, du bist nicht schlau und du beeindruckst niemanden, Ben!“ Kaum sind die Worte heraus, bereut Tom es schon, denn Ben IST groß und wird sich diese Widerworte wohl kaum vor seiner Gang gefallen lassen. Das einzige, was Tom nun noch retten könnte, wäre ein Schutzengel – oder ein unsichtbarer Freund.
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Nur ein toter Schriftsteller ist ein guter Schriftsteller
Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
Phistomefel Smeik, eine riesige fette Haifischmade und berühmtester Buchhändler Buchhaims, „bäumte sich auf und erzitterte. Kleine Wellen der Erregung rollten durch seine Fettmassen. Er brüllte, lies seinen Torso hin und herschwappen wie einen ledernen Sack voll Wasser und beruhigte sich wieder.“ Hildegunst von Mythenmetz, der Held dieses Buches, betrachtet gönnerhaft die lachende Made und denkt: „Ja, ja – so reagiert jeder, dem ich diese Geschichte zum Lesen gebe.“ Doch in Walter Moers Roman „Die Stadt der träumenden Bücher“ geht es weniger um die Geschichte, die „so vollkommen, so makellos ist“. Viel mehr handelt er von der Suche Hildegunst von Mythenmetz nach dem Autor. Von Danzelot, seinem Dichtpaten, erhält er auf dem Sterbebett den einzigen Hinweis auf den Verbleib des Schriftsteller: Buchhaim! Und so macht er sich auf den Weg in diese Stadt, wo er nach einigen Umwegen schließlich im Antiquariat des Smeik landet. Nach der Lektüre des Textes verspricht ihm dieser, eine Analyse könne zweifelsfrei den Urheber des Textes feststellen. Doch diese benötigt 24 Stunden Zeit. Als Mythenmetz zum verabredeten Zeitpunkt erscheint, um die Wahrheit zu erfahren, tappt er in eine Falle. Als er, mehr Tod als lebendig, wieder erwacht, befindet er sich zu seinem Entsetzen in Unterhaim, den mörderischen Katakomben unter Buchhaim. Noch nie ist von hier jemand lebend zurückgekehrt – außer den Bücherjägern. nennen zu können.
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Der Hörverlag in Peter Jacksons Fußstapfen
John R R Tolkien - Das Silmarillion
Lange Zeit galt Tolkiens „Der Herr der Ringe“ als unverfilmbar. Doch Peter Jackson gelang das unmöglich scheinende und brachte die Trilogie auf die Kino-Leinwand. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Dialoge in Elbensprache zwischen Arwen und Aragorn, die zu den bewegendsten Augenblicken der Filme zählen und die den Schauspielern von den Lippen ging, als sei elbisch ihre Muttersprache.
„Der Herr der Ringe“ beantwortete nicht alle Fragen, die sich im Laufe des umfangreichen Werkes aufwarfen. Diese Lücken schließt das „Silmarillion, an dem Tolkien über 50 Jahre, bis zu seinem Tod, gearbeitet hat und welches erst posthum mit Einwilligung seines Sohnes veröffentlicht wurde.
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Der beste Lovecraft
Howard Philip Lovecraft - Der Ruf des Dämon
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie liegen relaxt auf dem Sofa, die Beleuchtung ist gedimt, sonst befindet sich niemand im Haus. Die besten Voraussetzungen für den Genuss eines Hörbuches und da sie ein Gourmet sind, muss es H. P.Lovecraft sein. Wie der Zufall es will, haben sie gerade heute das neueste Hörbuch dieses Autors erhalten und nehmen die Gelegenheit zu gerne wahr. Sie legen die erste CD ein, schließen die Augen, lehnen sich zurück, und sie werden mitgenommen auf einen absoluten Horrortrip. Wohlig gegruselt beschließen Sie, ins Bett zu gehen. Doch, was ist das? Hat sich da in der Dunkelheit nicht was bewegt? Wo kommt dieses merkwürdige Scharren her, und vermeinen Sie nicht auch, einen merkwürdigen, bisher nie wahrgenommenen Geruch in der Luft wahrzunehmen?
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Ein Bestseller aber keine Empfehlung
Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon
Vermutlich stammt der Ursprung der Artus-Sage aus der keltischen Sagenwelt und wurde im Laufe der Zeit ständig erweitert und verändert.
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