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Henryk M. Broder - Die letzten Tage Europas

Die Wahrheit will dauernd ans Licht…

Henryk M. Broder - Die letzten Tage Europas

„Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht an Nichts, sie glauben allen möglichen Unsinn. Der Unsinn, an den die aufgeklärten Menschen von heute glauben, heißt Europa…“ Solche und andere polemische Weisheiten haut uns der Publizist Henryk M. Broder in seinem neuen Buch „Die letzten Tage Europas“ am laufenden Band um die Ohren. Dabei muss man ihm die Intelligenz, mit der er dabei vorgeht, schon hoch anrechnen. Er ist belesen, hat offensichtlich gut recherchiert. Und ist ein Meister im „Weglassen“ oder „Andeuten“. Mit seinen eloquenten Tiraden trifft er sicherlich den Nerv der Zeit: am 22.09.2013 erhielt die AfD fast 5 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl und das ist genau die Klientel, welche hier angesprochen wird.



Devin O. Pendas - Der Auschwitz Prozess

Denkwürdiger Prozess

Devin O. Pendas - Der Auschwitz Prozess

Im Dezember 2013 jährt sich der Beginn des „Auschwitz-Prozesses“ zum 50. Mal. Im Vorfeld dieses bedeutenden Jahrestages erscheint im Siedler-Verlag eine historisch-juristische Aufarbeitung dieses Weltereignisses mit dem schlichten Titel „Der Auschwitz-Prozess – Völkermord vor Gericht“. Autor ist der amerikanische Professor für Geschichte am Boston College Devin O. Pendas. Doch hinter der vermeintlichen Bescheidenheit des Titels verbirgt sich ein hochkarätiges, vielschichtiges und populär-wissenschaftliches Sachbuch, welches der Frage nachgeht: „Welche rechtlichen, politischen und kulturellen Probleme, welche Konsequenzen ergaben sich aus der Tatsache, dass der Völkermord als Teil der eigenen Geschichte vor Gericht nach nationalem Recht verhandelt wurde?“



Johanna Krause, Klaus-Henning Krause - ADHS im Erwachsenenalter

Modediagnose „ADHS bei Erwachsenen“?

Johanna Krause, Klaus-Henning Krause - ADHS im Erwachsenenalter

Seit der DAK-Studie „Doping am Arbeitsplatz“ ist sie wieder in aller Munde, die Frage: "Gibt es das Zappelphilipp-Syndrom/ADHS auch bei Erwachsenen?". Denn lt. dieser Studie erhalten über ein Viertel derjenigen Patienten, welche mit dem Wirkstoff  Methylphenidat behandelt werden, diesen „ohne dokumentierte oder nicht bestimmungsgemäße Erkrankung“. Für Experten keine überraschende Zahl, fehlen doch bisher noch exakte epidemiologische Untersuchungen über die Prävalenz der ADHS im Erwachsenenalter. Des Weiteren existiert eine weitere, besondere Schwierigkeit bei der exakten Diagnostik: die Abgrenzung von ADHS zu Verhaltensstörungen sowie dissozialen Persönlichkeitsentwicklungen. Ein bis heute zu wegweisendes Fachbuch, welches sich hervorragend als grundlegende Einführung in die Thematik der  exakten Bestimmung und Methodik eignet, ist hierbei das Buch „ADHS im Erwachsenenalter“ des Doktoren-Ehepaars Johanna und Klaus-Henning Krause, welches im 2. Nachdruck 2008 aufgelegt wurde. Besonderen Wert legt das Autorenpaar auf die Notwendigkeit zur Differenzialdiagnostik und Erkennung möglicher Komorbiditäten. Besonders die Abgrenzung zur Borderline-Persönlichkeitsstörung gestaltet sich sehr schwierig, da sich die Symptome beider Erkrankungen erheblich überschneiden können. Die Behandlungskonzepte beider Erkrankungen weichen jedoch erheblich voneinander ab.




Rudolf Simek - Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie

Tolle Trolle

Rudolf Simek - Mittelerde. Tolkien und die germanische Mythologie

J. R. R. Tolkiens Romantrilogie „Der Herr der Ringe“ ist nach dem immensen Kinoerfolg weithin bekannt. Doch um dieses gewaltige Werk auf Leinwand bannen zu können, mussten die Filmmacher Kürzungen und Änderungen vornehmen. Wer dann nach dem Film zur Lektüre griff, wurde sich schnell der tatsächlichen Dimensionen dieses Werkes bewusst. Voller Bewunderung wird sich wohl so mancher Leser am Ende des Romans gefragt haben: „Wie kommt man auf all diese Details, die eigens erfundene Elbensprache, die vielen Völker und Geschöpfe?“



Dieter Harmening - Wörterbuch des Aberglaubens

Geister, Gnome und Gespenster

Dieter Harmening - Wörterbuch des Aberglaubens

Landläufig wird „Aberglaube“ für ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten gehalten. Der Ursprung soll sogar bei germanischen, keltischen oder sogar indogermanischen Mythologie, Religionen oder heidnischen Ritualen liegen.
Die heutige Forschung geht von völlig anderen Voraussetzungen aus. Im Einzelfall mag es solch tief greifende Wurzeln geben. Vorrangiges Ziel der heutigen Wissenschaft ist es aber, die Fragen nach Alter, Herkommen, Überlieferung und Verbreitung des Aberglaubens zu beantworten. Im Vordergrund steht dabei die Klärung von Sachverhalten wie beispielsweise: Wer praktizierte den Aberglauben und wozu? Ähnlich eines Privatdetektivs setzt er Puzzlestück für Puzzlestück zusammen, um der Lösung näher zu kommen. Interdisziplinär verknüpft er dabei Erkenntnisse der Geschichts-, Sprach-, Volks- und Religionsforschung um seinem Ziel näher zu kommen.



Kathrin Passig, Aleks Scholz - Lexikon des Unwissens

Ein Tritt ins Skrotum

Kathrin Passig, Aleks Scholz - Lexikon des Unwissens

Was gibt’s schon so aufregendes an einem Aal? Wie alle Fische schwimmt er so vor sich hin: im Meer, im Aquarium oder in grüner Soße. Geräuchert ist er Geschmackssache, weil sehr fettig. Und in Günther Grass Roman „Die Blechtrommel“ kotzt sich Oskars schwangere Mutter die Seele aus dem Leib, als sie sieht, wie Aale sich, pferdekadaververtilgend, mit sichtlicher Freude schleimig, glitschig durch die leeren Augenhöhlen winden.
Und doch umgibt diese, lange für einen Wurm gehaltene, Spezies ein vor der Öffentlichkeit [wohlweißlich (?)], zurück gehaltenes Geheimnis: wie pflanzen sich diese Viecher fort? Bis heute zu ist es noch keinem Wissenschaftler gelungen, dieses jahrhundertealte Rätsel zu lösen. Das Autorenduo Kathrin Passig und Aleks Scholz bringt die bisherigen Forschungsergebnisse in ihrem Buch „Lexikon des Unwissens“ wie folgt auf den Punkt: „Die kleinen Aallarven entstehen scheinbar aus dem Nichts. Gleichzeitig verschwinden die erwachsenen Aale spurlos in der Sargassosee. Verwandeln sich die Eltern einfach wieder zurück in Larven? Ist der Aal somit unsterblich?“



 - Das letzte Tabu

Forschungsdefizit im deutschsprachigen Raum

Wolfram Wette, Detlef Vogel (Hrsg.) - Das letzte Tabu

Im Zeitraum von August 1939 – Februar 1945 verhängte alleine der Reichsgerichtshof 1089 Todesurteile, von denen 1049 vollstreckt wurden – unzählige kamen in den letzten Monaten des Nazireiches hinzu.
Nur in der Zeit von 1942 an verurteilte der Vorsitzende des Volksgerichtshofes, Roland Freisler, 4951 Menschen zum Tode; unter ihnen die Angehörigen der Weißen Rose sowie viele der Offiziere des Putsches vom 20. Juli 1944. Viele dieser Todesurteile lag der Anklagepunkt des Kriegsverrates zu Grunde. Eines „Begriffes, den heute niemand mehr kennt. Das kann nicht verwundern, ist er doch seit 1945 aus dem deutschen Wortschatz verschwunden, und zwar sowohl in juristischer als auch historisch-politischer Terminus.“ Mit diesem Satz beginnt „Das letzte Tabu – NS-Militärjustiz und Kriegsverrat“; eines aufrüttelnden Buches, dass letztendlich Bürger und Politiker auf ein bis heute noch nicht verarbeitetes Kapitel des National-Sozialistischen Unrechtsstaates hinweisen will. Doch außer der sachlichen Auseinandersetzung mit diesem heiklen Thema liegt den Herausgeber noch ein weiteres Ziel am Herzen: sie kämpfen mit diesem Buch für die Rehabilitation der zu Unrecht verurteilten Menschen.



Gerald Clarke - Truman Capote

Penibles Bild eines Enfant terrible

Gerald Clarke - Truman Capote

Der Film „Frühstück bei Tiffanys“, mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle, ist aus der Filmgeschichte nicht mehr wegzudenken. Die Zahl derer, die wissen, dass Truman Capote die Buchvorlage, 1958 publiziert, hierzu geliefert hat, ist schon geringer. Noch weniger bekannt ist, dass er mit „Kaltblütig“ das neue Genre des dokumentarischen Romans – New Journalism - schuf.
Bereits 1951 erntete er mit seinem zweiten Buch „Die Glasharfe“ das Lob der Kritik und wurde als bedeutendster Nachwuchsautor seiner Generation gehandelt. Manche Kritiker gingen so weit, ihn als Nachfolger von Carson McCullers und William Faulkner zu handeln.



Peter Ackroyd - Shakespeare

9802

Peter Ackroyd - Shakespeare

Einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 1999 zu Folge gibt es bisher 9801 Biographien über William Shakespeare (an dieser Stelle mein Dank an den Statistiker, der diese alle gezählt hat). Warum es sich trotzdem lohnt, Peter Ackroyds Biographie eines näheren Blickes zu würdigen, erfahren wir vom Autor selber. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, möchte ich darauf hinweisen, dass das folgende Zitat nicht aus dem Vorwort oder einem sonstigen Text des Autors zu seinem eigenen Werk stammt. Allerdings könnte man dieses getrost (fast) allen vergleichenden wissenschaftlichen Texten voranstellen: „Das Nachahmen großer Originale war die unerlässliche Voraussetzung für das Abfassen eines eigenen Textes und galt weder als Diebstahl oder Plagiat, sondern als kreativer Akt von Adaption und Assimilation.“



Robert Nippoldt - Gangster

Wird Al Capone zu Recht der „Boss der Bosse“ genannt?

Robert Nippoldt - Gangster

„Vergieß das Blut von Gangstern, aber verschone Frauen, Kinder und Journalisten“ lautete ein Wahlspruch der „Cosa Nostra“, einer von dem Gangsterboss „Big Jim“ Colosimo in den 20-er Jahren in Chicago gegründeten Verbrecherorganisation. Ein Glück für Robert Nippoldt, denn so überstand er unbeschadet die Recherchen zu seinem im Gerstenberg Verlag erschienenen Buch „Gangster – Die Bosse von Chicago“.
Herausgekommen ist dabei ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches Buch. Nippoldt beschränkt sich nicht auf Porträts bekannter Unterweltgrößen wie Al „Scarface“ Capone oder James „Big Jim“ Colosimo. Auch weniger bekannte Bosse sowie Journalisten, Polizeichefs oder Leibwächter finden Erwähnung. Insgesamt werden 32 illustre Zeitgenossen Al Capones mehr oder weniger ausführlich vorgestellt. Jedem hat Nippoldt eine Statistik beigefügt, aus der u. a. ersichtlich ist, wie hoch ihr Einkommen und die Lebensspanne war, ihr Vermögen zu genießen. Beim durchblättern des großformatigen, in Leinen gebundenen Prachtbandes fallen zuerst die herrlichen Illustrationen auf. Neben diesen an Phantombilder erinnernden Porträts der Gangster finden sich noch zahlreiche Zeichnungen von berühmt-berüchtigten Orten oder Verbrechensschauplätzen. Auch gezeichnete Faksimiles von Erpresserbriefen, Stadtplänen, Gangsterhauptquartieren, Bestechungslisten etc. sind an prominenter Stelle abgebildet.



Karen Armstrong - Eine kurze Geschichte des Mythos

Urbane Mythen

Karen Armstrong - Eine kurze Geschichte des Mythos

John F. Kennedy wurde von der CIA ermordet, oder war es das FBI? Im Area 51 leben seit den 50. Jahren Außerirdische; im Internet kann man Katzen in allen Formen und Farben bestellen; die Mondlandung fand nie statt sondern wurde in einem Filmstudio produziert; auf der amerikanischen Ein-Dollar-Note befindet sich DAS GEHEIME SYMBOL der Illuminaten: eine 13-stufige Pyramide; aus einer literarischen Schöpfung des bekannten Horrorschriftstellers H. P. Lovecraft, dem Necronomicon, wurde eine bibliophile Rarität, für die Sammler eine horrende Summe zahlen würden – doch niemand hat auch nur ein Exemplar davon gesehen – was auch ungewöhnliche wäre für ein Buch, das nie existiert hat.
Was alle diese von vielen Menschen geglaubten „Fakten“ gemeinsam haben? Es sind alles sogenannte moderne Mythen unserer entsäkularisierten Welt, an denen kein Wort wahr ist und die mit dem ursprünglichen Begriff von Mythen nicht das geringste zu tun haben.
Karen Armstrong, eine der weltweit renommiertesten Religionswissenschaftlerinnen, beschäftigt sich in ihrem Buch „Eine kurze Geschichte des Mythos“ mit der Entstehung von Mythen. Dabei versucht sie, den Zeitraum von ca. 20.000 vor Christus bis in die Neuzeit sowie verschiedenste Kulturkreise abzudecken.



 - Geschichte des internationalen Films

Fast perfekt

Geoffrey Nowell-Smith (Hrsg.) - Geschichte des internationalen Films

Es gibt wohl keinen Aspekt des internationalen Films, welcher nicht als ausführliches Essay in im Metzler Verlag erschienenen und von Geoffrey Nowell-Smith verlegten „Geschichte des internationalen Films“ nicht behandelt wird – zumindest bis 1960. Die Orientierung in seinem Werk macht uns der Verleger leicht: chronologisch nach Jahren befasst er sich in den verschiedenen, logisch zusammengestellten Zeiträumen zunächst mit dem amerikanischen Film im speziellen um danach zu „Nationalen Kinematografien“ oder „Filmregionen der Welt“ umzuschwenken.



Hans-Dieter Otto - Im Namen des Irrtums!

Hätte Wäre Wenn

Hans-Dieter Otto - Im Namen des Irrtums!

Hans-Dieter Otto, erfolgreicher Sachbuch-Autor, bricht eine Lanze für die unschuldig Verurteilten und verdammt diejenigen, welche die Schuld daran tragen, dass Schuldige der gerechten Strafe entgingen. Sein neues Buch, betitelt „Im Namen des Irrtums“ und dem Untertitel „Fehlurteile in Mordprozessen“, führt in 13 Kapiteln in Juristenkreisen umstrittene Fälle auf, welche über die gesamte Erdkugel verteilt und mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück reichen. 
Laut Verlagstext will der Autor „mit seinem Kompendium spektakulärer Justizirrtümer dazu beitragen, das Gefühl der Mitverantwortung eines jeden in Sachen Strafjustiz wach zu halten.“ Ein hehres Ziel; doch erreicht Hans-Dieter Otto dieses mit seinem Buch?
Es könnte sein, wenn bestimmte Faktoren eintreffen, die bisher evtl. noch nicht berücksichtigt wurden. Schütteln sie jetzt vielleicht den Kopf und fragen sich: „Was soll das denn jetzt?“




Gerstenberg Verlag - Das visuelle Lexikon

Die lieben Kleinen

Gerstenberg Verlag - Das visuelle Lexikon

Kinder und Jugendliche neigen gemeinerweise dazu, Erwachsenen Fragen zu stellen, die diese nicht selten in Verlegenheit bringen. Beispielsweise so etwas simples wie die Frage danach, warum Autos bergauf nicht rückwärts rollen, sondern vorwärts fahren. „Das liegt daran, dass ein Auto einen Motor hat mein Kind“ antwortet dann vielleicht der Vater mit einem gönnerhaften Lächeln. Doch mit der nächsten Frage kommt Papa schon gewaltig ins Schwitzten: „Und wie“ fragt lächelnd, voller Bewunderung und in der festen Überzeugung, nun folge die Antwort genauso prompt, der wissbegierige Nachwuchs. Dem plötzlichen Schweißausbruch folgt dann möglicherweise die präzise Antwort: „Na das macht das – äh wie hieß das verdammte Dingsda noch mal – ach auch egal. Ist nicht so wichtig mein Sonnenschein. Liegt am Benzin weißt du…“ Und Unschuld heucheln.




 - Geschichte des internationalen Films

Das Medium, das zu weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen führte

Geoffrey Nowell-Smith (Hrsg.) - Geschichte des internationalen Films

Es gibt wohl keinen Aspekt des internationalen Films, welcher nicht als ausführliches Essay in im Metzler Verlag erschienenen und von Geoffrey Nowell-Smith verlegten „Geschichte des internationalen Films“ nicht behandelt wird – zumindest bis 1960. Die Orientierung in seinem Werk macht uns der Verleger leicht: chronologisch nach Jahren befasst er sich in den verschiedenen, logisch zusammengestellten Zeiträumen zunächst mit dem amerikanischen Film im speziellen um danach zu „Nationalen Kinematografien“ oder „Filmregionen der Welt“ umzuschwenken.





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