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Der Lonesome Rider und Klopfaufholz
Michael Marshall - Der zweite Schöpfer
Zandt ist ein Ex-Polizist. Doch warum er seinen Dienst quittierte, hat er niemandem erzählt. Und dann verschwand er einfach wie Morgennebel nach Sonnenaufgang. Nina, seine Ex-Geliebte und Kollegin, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn auszuspüren. Endlich gelingt es ihr, doch es Bedarf mehr als einen bloßen Appell, um ihn zur Mitarbeit als „Berater“ zu überreden.
Ward Hopkins, Ex-CIA Mitarbeiter und nun im Ruhestand, erhält einen Anruf, den ihn aus seiner Lethargie reißt: „Ward? … Mary? Fehlt Ihnen etwas? Oh Ward sagte sie, und ihre Stimme klang gebrochen und sehr alt… Was ist denn passiert? … Schließlich brachte ich sie doch noch zum Sprechen. Meine Eltern hatten … einen Autounfall gehabt. Im Krankenhaus konnte nur noch der Tod festgestellt werden.“
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Ein Antiquariat als Quelle des Bösen
Ruth Rendell - Der Duft des Bösen
Vergeblich protestiert der „Verband der Rottweiler-Züchter“ und schreibt unzählige wütende Leserbriefe an die Regenbogen-Presse. Trotzdem bleibt die Boulevardpresse beim Spitznamen „Der Rottweiler“, wenn sie über den unheimlichen Mörder von bereits 4 Mädchen berichtet. Dabei stört es die Medien nicht besonders, dass die Bissmale am Hals des ersten Opfers gar nicht vom Täter, sondern von ihrem Partner stammten.
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Tschüss und weg!
Linwood Barclay - Ohne ein Wort
Unerbittlich schlägt das Schicksal zu, als die 14-jährige Cynthia bei einem Streit zu brüllt: „Ich wollte, ihr wärt tot!“. Als sie am nächsten Morgen erwacht, sind ihre Eltern und ihr Bruder spurlos verschwunden. Selbst heute, 20 Jahre später, hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es eine plausible Erklärung für das Verschwinden gibt und ihre Familie unversehrt wieder auftaucht. Und bis jetzt kann sie das Gefühl nicht abschütteln, dass Sie die Schuld an der Familientragödie trägt.
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„Dieser Roman ist reine Fiktion, bis auf die Passagen, für die das nicht gilt.“
Michael Crichton - Next
„Was kommt als Nächstes“ fragt man sich nach der öden Lektüre des Romans „Next“.
Crichtons Roman „Beute“ (Dezember 2002) war im Grunde genommen ein klassisches Horrorszenario, bei dem die wild gewordenen Bienen, Fledermäuse oder Ameisen durch Nanomaschinen ersetzt wurden. Sowohl der Protagonist, ein arbeitsloser Biotechnologe namens Jack, als auch der Handlungsverlauf wusste zu fesseln.
Im Nachfolger „Welt in Angst“ (Januar 2005) beschwor er eine durch Umweltorganisationen herbeigeführte Klimakatastrophe herauf. Mehrere Protagonisten mussten die Story tragen, was auch weitestgehend gelang. Lies man sich auf das hypothetische Szenario ein, wurde man gut unterhalten. Etwas nervig war in diesem Roman der ständig im Hintergrund mahnende Zeigefinger des Autors.
In „Next“ geht er noch einen gewaltigen Schritt weiter, sehr zum Unwillen des Lesers.
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Angebrannt
Helene Tursten - Feuertanz
Kriminalinspektorin Irene Huss steckt in einem Dilemma: Bei einem Hausbrand starb ein Mensch und die einzige Zeugin steht gleichzeitig unter dringendem Tatverdacht – Sophie, die 11-jährige Stieftochter des Toten.
Doch Sophie schweigt beharrlich. Trotz eines monatelangen Aufenthaltes in einer kinderpsychologischen Klinik und behutsamer Gesprächsversuche bringt man das Mädchen nicht zum Reden. Nur ihrer Mutter hat sie in einem 4-Augen-Gespräch Einzelheiten zum Tag des Unglücks erzählt. Und diese ist davon überzeugt: Sophie lügt nie! Dass Sophie seit frühester Kindheit Symptome des Aspergersyndroms aufweist, macht die Sache für die Ermittler auch nicht einfacher.
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Wer zu spät kommt, den bestraft der Leser
David Baldacci - Mit jedem Schlag der Stunde
Ein verschlafenes kleines Städtchen in Virginia ist der Schauplatz von David Baldaccis neuestem Roman „Mit jedem Schlag der Stunde“. Die ehemaligen Secret-Service Agenten Michele Maxwell und Sean King werden von der örtlichen Polizei angeheuert, als eine grausame Mordserie ihren Anfang nimmt und die Behörden nicht weiterkommen. Merkwürdigerweise gibt es bei den Mordopfern kaum signifikante Gemeinsamkeiten bis darauf, dass die am Handgelenk der Toten befindlichen Uhren immer zur vollen Stunde stehen geblieben sind. Doch die beiden Privatdetektive kommen dem System bald auf die Spur: der Serienkiller scheint die Taten anderer Serienmörder zu kopieren. Doch dann wird Bobby Battle ermordet und die Tat scheint so gar nicht ins Raster zu passen. Ja der Verdacht drängt sich auf, dass hier ein Trittbrettfahrer aktiv geworden ist. Oder war es vielleicht sogar ein Familienmitglied, welches sich des despotischen Alten entledigen wollte?
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Die Psycho-Analyse auf der Couch
Catherine Gildiner - Verführung. Ein Freud-Krimi
Kate Fitzgerald sitzt seit neun Jahren in einem Gefängnis, weil sie ihren Mann umgebracht hat. Einmal die Woche muss sie eine Sitzung mit dem Gefängnispsychiater Dr. Gardonne aushalten, den sie für einen ausgemachten Volltrottel hält. Ansonsten widmet sie sich ihren Studien zu Freud. Diese betreibt sie so intensiv, dass sie zu einer international anerkannten Expertin avanciert ist. Doch seit kurzem herrscht Unruhe in den wissenschaftlichen Zirkeln denn der charismatische Dr. Anders Konzak behauptet, unumstößliche Beweise dafür gefunden zu haben, dass Freud nur ein Scharlatan und die Psychoanalyse Humbug ist. Dr. Gardonne macht Kate ein Angebot, welches diese unmöglich ablehnen kann: Sie wird vorzeitig begnadigt, wenn sie Konzak auf den Zahn fühlt und der Freud-Gesellschaft dadurch die angeblichen Beweise in die Hände spielt. Doch einen Haken hat die ganze Sache: Die bekennende Individualistin und Einzelgängerin muss mit dem genauso gestrickten Ex-Häftling Jack Lawton zusammenarbeiten. Sie sei das Hirn, Lawton der Mann fürs Grobe. Zumindest ist Dr. Gardonne dieser Meinung. Doch halten sich seine beiden Zöglinge an die ihnen zugedachten Rollen?
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Ein Thriller, der uns die Sprache verschlägt?
Akif Pirincci - Der eine ist stumm, der andere ein Blinder
„Akif Pirincci ist ein verstörender und an die Grenzen zum Tabubruch gehender Thriller gelungen“ schreibt der Rotbuch Verlag auf der Rückseite dessen Romans „Der eine ist stumm, der andere ein Blinder.“ Der Satz lässt jede Menge Spielraum, welcher nur durch die Phantasie des Lesers eingeschränkt wird - und weckt hohe Erwartungen. In Zeiten der (fast) tabulosen Nachmittagstalkshows und des ausufernden Exhibitionismus mediengeschaffener Stars ist die Auswahl bedenklich geschrumpft.fast tabulos gewordene Welt wohl gebrochen wird. Es stellt sich also die berechtigte Frage: Kann der Thriller die geschürten Erwartungen erfüllen?
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Der Koch und Meisterdetektiv
Manuel Vazquez Montalban - Requiem für einen Genießer
Pepe Carvalho, von Montalban geschaffener schnurriger alternder Privatdetektiv, hat seine Reise von langer Hand vorbereitet: Biscuter, sein treuer Freund und Begleiter, hat die nötigen gefälschten Papiere für Beide besorgt denn – Carvalho möchte inkognito reisen, hat keine Lust darauf, während seines Urlaubs von Klienten belästigt zu werden, was, nebenbei bemerkt, eigentlich die Standardsituation eines Krimis á la „Miss Marple“ ist.
Was er jedoch nicht weiß: kurz nach seiner Abreise wird er eines Mordes beschuldigt und die Jagd auf ihn geht los.
Dies ist die Ausgangssituation, die Montalban geschaffen hat und sie erinnert an so große literarische Vorbilder wie Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“, in denen Phileas Fogg mit seinem treuen Butler nur verreist, um eine Wette zu gewinnen während dessen er in London in den Verdacht gerät, ein Bankräuber zu sein. Allerdings könnten die Intensionen der beiden Autoren nicht weiter voneinander entfernt sein als der Süd- und der Nordpol.
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Spannung von der ersten bis zur Letzten Seite
Kathy Reichs - Tote lügen nicht
Kathy Reichs Debüt-Roman „Tote lügen nicht" führte in einem fulminanten, tempo-reichen Psycho-Thriller die Anthropologin und Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan ein. Anders als viele andere literarische Detektive ist sie kein Übermensch. Ganz im Gegenteil. Ihre Vergangenheit als Alkoholikerin kommt genau so zur Sprache wie ihre anfängliche Unfähigkeit, über Oberflächlichkeiten hinausgehende zwischenmenschliche Beziehungen ein zu gehen. Allerdings hat sie, wie in diesem Genre unbedingt erforderlich, den „richtigen Riecher", um Zusammenhänge zu erkennen und Spuren zu verfolgen, die von anderen übersehen oder als unwichtig eingestuft werden.
Besonders gut ausgearbeitet war das Täterprofil, das allenfalls noch von der Intensität von „Hannibal Lector" übertroffen wird.
„Knochenarbeit" führt Tempe auf die Spur einer Sekte, die nichts Gutes im Schilde führt und die mit allen Mitteln verhindern will, dass ihre obskuren Ziele und Methoden ans Licht kommen.
Gleichzeitig damit soll ein Gutachten klären, ob die Gebeine in einem vor über hundert Jahren angelegten Grab tatsächlich das Skelett einer Ordensschwester sind, die jetzt heilig gesprochen werden soll.
Und auch im Privatleben treten Turbulenzen auf: Harry, Tempe's Schwester, kommt zu Besuch und wirbt heftig gerade um den Mann, in den Tempe heimlich verliebt ist und der den Avancen von Harry nicht abgeneigt gegenüber steht.
Auf Grund der vielen Handlungsstränge, die jedoch nie unübersichtlich werden, bleibt auch der zweite Roman bis zum Ende spannend.
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Der Abstieg
Kathy Reichs - Knochenlese
Kathy Reichs Debüt-Roman „Tote lügen nicht" führte in einem fulminanten, tempo-reichen Psycho-Thriller die Anthropologin und Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan ein. Anders als viele andere literarische Detektive ist sie kein Übermensch. Ganz im Gegenteil. Ihre Vergangenheit als Alkoholikerin kommt genau so zur Sprache wie ihre anfängliche Unfähigkeit, über Oberflächlichkeiten hinausgehende zwischenmenschliche Beziehungen ein zu gehen. Allerdings hat sie, wie in diesem Genre unbedingt erforderlich, den „richtigen Riecher", um Zusammenhänge zu erkennen und Spuren zu verfolgen, die von anderen übersehen oder als unwichtig eingestuft werden.
Besonders gut ausgearbeitet war das Täterprofil, das allenfalls noch von der Intensität von „Hannibal Lector" übertroffen wird.
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Der Abstieg
Kathy Reichs - Totenmontag
Kathy Reichs Debüt-Roman „Tote lügen nicht" führte in einem fulminanten, tempo-reichen Psycho-Thriller die Anthropologin und Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan ein. Anders als viele andere literarische Detektive ist sie kein Übermensch. Ganz im Gegenteil. Ihre Vergangenheit als Alkoholikerin kommt genau so zur Sprache wie ihre anfängliche Unfähigkeit, über Oberflächlichkeiten hinausgehende zwischenmenschliche Beziehungen ein zu gehen. Allerdings hat sie, wie in diesem Genre unbedingt erforderlich, den „richtigen Riecher", um Zusammenhänge zu erkennen und Spuren zu verfolgen, die von anderen übersehen oder als unwichtig eingestuft werden.
Besonders gut ausgearbeitet war das Täterprofil, das allenfalls noch von der Intensität von „Hannibal Lector" übertroffen wird.
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Meine Erwartungen wurden bei weitem nicht erfüllt
Ake Edwardson - Der Himmel auf Erden
Dies ist Kommissar Erik Winter's fünfter Fall. Im Gegensatz zu Mankell's Wallander ist er jünger, dynamischer, zeichnet sich durch psychologisches Feingefühl, seiner Vorliebe für Jazzmusik und Zigarillos sowie seines chaotischen Junggesellenlebens aus.
Im Laufe der vier vorhergegangenen Romane entwickelt sich parallel zu den jeweiligen Fällen auch das Privatleben von Winter. Im nun vorliegenden Fall kehrt er gerade aus dem Erziehungsurlaub an seine Dienststelle zurück.
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Möglicherweise Graham Greene's Nachfolger?
Alan Furst - Das Reich der Schatten
Alan Furst, Jahrgang 1941, jüdischer Abstammung europäischer Emigranten, fing schon mit 20 an, erste Romane zu schreiben.
Aber erst nach einer Russland-Reise und einem mehrjährigen Aufenthalt in Paris fand er sein "DAS THEMA": Er entdeckte seine europäischen Wurzeln und hinterfragte, warum seine Eltern einst emigriert waren. Er begann, obsessiv zu recherchieren und kam schnell dahinter, dass die 30-er Jahre der Schlüssel für Veränderungen in den Bereichen der Soziologie, Politik, Wirtschaft, Kultur etc. waren. Mittlerweile hat A. Furst mit "Das Reich der Schatten" seinen sechsten Roman eines von ihm selber als "historischer Spionageroman" bezeichneten Genres veröffentlicht.
Zentralfigur ist der 44-jährige ungarische Aristokrat Nicholas Morath, der im Paris des Jahres 1938/39 ein Leben als Teilhaber einer kleinen Werbeagentur führt. Nebenbei erledigt er als Untergrundkämpfer Spezialaufträge für seinen Onkel, einen ungarischen Diplomaten.
Aber im Mittelpunkt stehen nicht die "Action", die reisserischen Szenen etc., sondern die Alltagsrealität Europas kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges sowie die diplomatischen Verwicklungen bzgl. des Anschlusses von Österreich an Nazi-Deutschland, die Annexion von Sudetendeutschland und die Aggression der Nazis gegen Polen, Ungarn, Tschechien etc
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Warum schwärmen alle von diesem Buch
Frank Schätzing - Der Schwarm
Unbestritten geht Schätzing mit seinem Buch neue Wege. Fast keiner seiner Protagonisten überlebt. Das ist mal etwas wirklich Neues im Genre der Thriller, bei denen der Superheld immer überlebt, egal, welche haarsträubenden Abenteuer und Gefahren er bestehen muss.
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